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Legende: Audio Zwei valable Kandidatinnen abspielen. Laufzeit 03:54 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 15.07.2019.
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Nationalratswahlen SG Bei der FDP sind Frauen in der Poleposition

Zwei Sitze hat die St. Galler FDP im Nationalrat. Nachdem Walter Müller nicht mehr antreten wird, sind vor allem zwei Frauen im Gespräch: die Abtwiler Kantonsrätin und Anwältin Susanne Vincenz-Stauffacher und die Ex-Profihandballerin Karin Weigelt, Tochter von Ex-Nationalrat Peter Weigelt.

Ringen um Bekanntheit

So unterschiedlich die beiden Kandidatinnen sein mögen, so offensichtlich sind die Parallelen. Beide sind in der Politik Quereinsteigerinnen. Susanne Vincenz hat während ihres Ständerat-Wahlkampfs für die Nachfolge von Karin Keller-Sutter unterdessen aber deutlich an Profil und Bekanntheit gewonnen - etwas, das Karin Weigelt noch leisten muss.

Die Ex-Profihandballerin hat zudem nie ein politisches Amt inne gehabt. Ihr fehlt die konkrete politische Erfahrung. Die 35-Jährige relativiert: Als junge Unternehmerin bringe sie sehr wohl wichtige, wenn auch andere Inputs mit.

Man muss nicht in jedem Fall die politische Ochsentour hinter sich bringen, um ein guter Nationalrat zu sein.
Autor: Christoph GrafGeschäfstführer FDP SG

Auch FDP-Geschäftsführer Christoph Graf weiss, dass Weigelt nur einen bescheidenen politischen Rucksack hat. Dies sei aber nicht weiter tragisch. «Es ist sehr gut möglich, dass sich auch ein unternehmerisch denkender Mensch in Bern durchsetzen kann. Dies hat etwa das Beispiel von Marcel Dobler eindrücklich gezeigt», so Graf.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Es wundert mich nicht, dass es für die Parteien immer schwieriger wird, Leute für die Knochenarbeit in (internen) Gremien (Ortsparteivorstände, Arbeitsgruppen, Delegiertenversammlungen usw.) zu finden. Wenn es darum geht, Kandidierende für interessante politische Ämter aufzustellen, sind Bekanntheit oder Beziehungen oder Geschlecht etc. wichtiger als die geleisteten Parteiverdienste und das damit verbundene Können. Die FDP St.Gallen ist nun also auch in diesem Stadium angekommen. Sehr schade!
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    1. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Mit dem Internet ist das Direktmarketing möglich geworden. Und damit ein Problem weiter gewachsen: Design und Marketing kontra Qualität und Leitung.
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  • Kommentar von S. Borel  (Vidocq)
    Wenn das Parteiprogramm (zumindest für mich) nicht stimmt, ist es völlig unerheblich, ob Männlein oder Weiblein. Das Geschlecht sollte aber auf keinen Fall ein Hinderungsgrund sein.
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  • Kommentar von T. H. Isaak  (cuibono)
    Frau Vinzens wird mit Wahlkampf assoziiert und hat den Verliererbonus von der Ständeratswahl. Zudem spricht sie eher Mitte-Links orientierte (FDP-)WählerInnen an, als die junge, betont neoliberal auftretende Turbo-Unternehmerin mit dem Vaterbonus.
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    1. Antwort von Helga Klee  (Helga Klee)
      Frau Vincenz hat einen sehr engagierten Ständeratswahlkampf geführt und sich im ganzen Kanton bekannt gemacht. Sie hat mit Nichten das Verliererimage, vielmehr bringt sie dank ihrem sehr grossen ehrenamtlichen und politischen Engagement beste Voraussetzungen mit für den Einzug in den Nationalrat.
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