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Der jüngste Nationalrat über AHV, Klima und Banken
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 27.10.2019.
abspielen. Laufzeit 20:14 Minuten.
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Regionaljournal Wochengast «Es braucht alle Generationen, um Lösungen zu finden.»

Andri Silberschmidt wurde am letzten Sonntag jüngster Nationalrat der Schweiz. Nun will der 25-jährige FDP-Politiker aus Zürich Brücken bauen.

SRF: Das ganze Parlament wurde jünger, es gibt nun sieben unter 30-Jährige. Was bringt das den Jungen?

Andri Silberschmidt: Ich glaube, es ist wichtig, dass die Jungen dabei sind, wenn Gesetze erarbeitet werden. Wir Jungen sind in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen als unsere Eltern und Grosseltern. Das ist nicht wertend, aber es ist ein Fakt.

Andri Silberschmidt

Andri Silberschmidt

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Andri Silberschmidt wurde am 26. Februar 1994 in Gossau im Zürcher Oberland geboren. Er absolvierte eine Banklehre und arbeitete bis Mitte 2019 bei der Zürcher Kantonalbank. 2017 war er Mitbegründer von Kaison, einer Gastro-Kette, die japanisches Essen vertreibt. 2011 trat er den Jungfreisinnigen bei. 2013 übernahm er das Präsidium der Jungfreisinnigen Zürich, 2016 der Jungfreisinnigen Schweiz. 2018 wurde er ins Zürcher Stadtparlament gewählt. Bei den Wahlen am 20. Oktober 2019 gelang ihm der Sprung in den Nationalrat. Er ist dort das jüngste aller 200 Mitglieder.

In welchen Gebieten soll sich das konkret auswirken?

Ein wichtiges Thema ist für uns die Altersvorsorge. Aber natürlich auch die Digitalisierung . Wir sind nicht kompetenter. Es braucht alle Generationen, um Lösungen zu finden. Aber wir Jungen haben einen anderen Umgang mit der Digitalisierung und da ist es gut, wenn wir auch Inputs liefern.

In ihrer ersten Session im Nationalrat im Dezember geht es um das CO2-Gesetz. Soll man den Vorschlag des Ständerates (u. a. Abgabe auf Flugtickets, 12 Rappen Abgabe auf Benzin und Diesel) verschärfen oder abschwächen, wie das auch Parteikollegen von Ihnen schon vorgeschlagen haben?

Man soll es nicht verwässern, aber auch nicht massiv verschärfen. Dann könnte die SVP das Referendum ergreifen und das Gesetz könnte vor dem Volk scheitern. Das muss man unbedingt vermeiden.

Die Grünen möchten auch stärkere Vorschriften für Banken, dass sie nicht mehr weltweit in Gas-, Öl- oder Kohleprojekte investieren. Was sagen Sie als Banker dazu?

Die Banken machen in dieser Beziehung schon viel. Verbote wären aber falsch. Man kann die Welt nicht von heute auf morgen retten... Wir müssen auch die Arbeitsplätze in der Schweiz schützen.

Das Gespräch führte Hans-Peter Künzi. Sie finden es in ganzer Länge im Audiofile.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Heinrich Zimmermann  (Heinrich Zimmermann)
    "Wir Jungen sind in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen als unsere Eltern und Großeltern. Das ist nicht wertend, aber es ist ein Fakt."
    Fakt ist, das die Großeltern, Eltern mehr Lebenserfahrung mitbringen und den Grundstein gelegt haben für die Jungen die heute ein angenehmes Leben führen können. Einfach nachmachen sollt ihr dann dazu gewillt sein und nicht nur vom Erbe profitieren.
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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ein äußerst dürftiges Interview. Hätte man gar nicht publizieren sollen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Sie haben recht Herr Silberschmidt, es braucht alle Generationen. Doch es gibt da auch andere Kriterien und da sind sie eher Eindimensional Unterwegs. Sie Intressiert in erster Linie das die Finanzwelt ihr Geld macht, die Vertreten sie. So Jung uns schon Lobbyst, das macht ihnen nicht so schnell niemand nach. Arbeitsplätze haben in den letzten Jahren nicht die Grünen vernichtet sondern ihre Banken und ihre Manager. Daher kommt ihr Antwort mit dem schützen von Arbeitsplätzen wie ein Hohn rüber.
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