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Legende: Audio Tamy Glauser begründet auf Instagram, weshalb sie momentan nicht mehr in die Politik möchte. abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 31.07.2019.
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Topmodel kandiert doch nicht Tamy Glauser zieht ihre Nationalratskandidatur zurück

Das Topmodel Tamy Glauser kandidiert nicht wie geplant für den Nationalrat. Glauser hat ihre Kandidatur für die Zürcher Grünen am Mittwoch zurückgezogen. Wie Tamy Glauser auf Instagram schreibt, sei sie doch nicht bereit für die Politik.

Viele ihrer Follower zeigen Verständnis für den Entscheid. Es brauche viel Mut, sich von der Kandidatur zurück zu ziehen, schreibt etwa ein Follower. Zur Vorgeschichte: Tamy Glauser hatte unter anderem öffentlich behauptet, Veganerblut könne Krebs heilen. Diese Aussage sorgte für heftige Kritik. Dass sie solch hohe Wellen schlug, habe sie nicht erwartet, hält Tamy Glauser auf Instagram fest.

Deshalb habe sie sich entschieden, auf die Kandidatur zu verzichten. Sie hatte die Partei im Voraus darüber informiert. Die Grünen bedauern den Rückzug in einer Mitteilung. Tamy Glauser hätte die Grüne Liste bereichert, schreibt Marionna Schlatter, die Präsidentin der Grünen im Kanton Zürich. «Ihr Verzicht ist ein persönlicher Entscheid, den wir bedauern, aber respektieren müssen.»

Tamy Glauser besetzte auf der Nationalratsliste den 10. Platz. Von ihrem Verzicht profitieren nun andere Kandidierende, die weiter hinten platziert waren. Sie rücken einen Platz nach vorne.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Pünter  (puenti)
    In der Einsicht, nicht zu kandidieren, liegt die wahre Grösse von Tamy Glauser.
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  • Kommentar von Hans-Georg Kessler  (Hans-Georg Kessler)
    Danke SRF fürs Publizieren des Instagram-Posts von Tamy Glauser. Dieser zeigt, dass sie zwar noch nicht bereit ist für den Job als Nationalrätin, aber dass sie heute schon die Grösse hat, im richtigen Moment die Notbremse zu ziehen. Und mit dieser Grösse gelingt ihr als Vielfliegerin von gestern dann vielleicht auch dereinst, die vielen anderen gedankenlosen VielfliegerInnen von ihrer umweltzerstörenden (Freizeit-)beschäftigung abzubringen. Dann bis später, Tamy Glauser.
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    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Ein gutes Beispiel, wie man etwas gutreden kann... Gratuliere!
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Es ist für Sie wohl besser so. Abgesehen davon dass Sie kaum gewählt worden wäre, wurde Sie in letzter Zeit mehr als genug - und auf bedenklich tiefem Niveau - geshitstormt. Ich vermute sowieso, dass dies nicht so sehr an "unbedachten Äusserungen" liegt, sondern eher ein Ausdruck war, dass Ihr Promistatus, Geld, offener Umgang mit Ihrer Sexualität usw. geneidet werden. Die Grünen müssen sich die Frage gefallen lassen ob sie Ihren "Propagandacoup" schlecht gemanagt, evtl. sogar "verheizt" haben!
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