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Zürcher Parteien legen ihre Finanzen offen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
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Wahlkampf-Budget Mit wenig Geld zum Erfolg

Zürcher Parteien investierten bei den nationalen Wahlen unterschiedlich viel Geld in Werbung.

Bei den nationalen Wahlen verfügten die Zürcher Parteien über unterschiedlich hohe Wahlkampf-Budgets. Wie sich beim Blick auf die Zahlen allerdings zeigt, ist viel Geld kein Garant für einen Wahlerfolg.

Wenig Budget, viele Freiwillige

So hatten die Grünliberalen zwar im Vergleich ein bescheidenes Budget von rund 300'000 Franken zur Verfügung. Dennoch eroberten sie drei Sitze im Nationalrat – dank vieler zusätzlicher Helferinnen und Helfer, wie GLP-Co-Präsidentin Corina Gredig festhält: «Sehr viele Mitglieder haben auf der Strasse Werbung gemacht. Solche unbezahlten Stunden haben sicherlich zu unserem Wahlerfolg beigetragen.»

Wahlverlierer trotz viel Geld

Die SP wiederum hatte für Flyer, Plakate oder Telefonwerbung eine Million Franken zur Verfügung. Trotzdem hat sie zwei Sitze im Nationalrat verloren. «Mit Geld allein macht man noch keinen Wahlkampf», sagt Andreas Daurù, Co-Präsident der SP Zürich. Das schlechte Abschneiden der SP habe mit der grünen Welle zu tun, so Daurù: «Auch mit intensiven Wahlkampagnen kann man hier nicht viel ausrichten.»

Das Wahlkampf-Budget der Parteien

Partei
Budget
GLP304'600 Franken
SP1'000'000 Franken
FDP1'154'570 Franken
SVPkeine Angaben

Wahlverliererin auf bürgerlicher Seite war die SVP, die in der kommenden Legislatur auf zwei Nationalratssitze verzichten muss. Sie legt ihr Wahlkampf-Budget allerdings nicht offen.

Selber noch Geld sammeln

Die Zürcher FDP, die ihre Sitze im Nationalrat nur knapp halten konnte, investierte wiederum mehr als eine Million Franken in den Wahlkampf. «Wir mussten aber auch einen zweiten Ständeratswahlgang bestreiten, was die GLP und die SP nicht mussten», erklärt der kantonale FDP-Präsident Hans-Jakob Boesch.

Zusätzlich konnten bei SP, GLP und FDP Kandidierende noch selbst Geld sammeln. Dieses ist im Budget nicht angegeben.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Typisch SVP "keine Angaben" . Der Übervater lässt sich ungern in die Karten gucken.
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    1. Antwort von A. Maag  (A. Maag)
      Schön! Sie können jetzt ja noch behaupten dass Geld den Wahlerfolg beeinflusst! Schön zusehen dass die Behauptungen der SVP-Gegner nichts als warme Luft waren. Ehrliche Politik frei von Ideologien hat Erfolg durch das Parteiprogramm und noch vom Geld!
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    2. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Jedes mal wieder dasselbe Argument von einigen SVP-Wählern: Geld habe keinen Einfluss. Bisher konnte dann aber niemand folgende Frage beantworten: Warum werden dann Millionen verschwendet, wenn das keinen Unterschied macht? Weil Geldausgeben Spass macht? Vielleicht sind Sie ja der erste, der darauf eine Antwort hat, Herr/Frau Maag.
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    3. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Es wäre Ehrliche Politik wenn auch die SVP ihre Bücher öffnen würde. Aber dass Bekämpfen sie wo sie nur können. Mit gutem Grund, vielen Leuten würden die Augen aufgehen wenn sie die Beträge sähen. Dann könnte noch die Diskussion aufkommen dass dieses Budget gedeckelt werden könnte um Gleichlange Spiesse zu haben. Dies wäre der Todesstoss der schon Jahre andauernden Abwärts Spirale der SVP.
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    4. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Mark Stalden, grundsätzlich kann jeder sein Geld verwenden wie er will. Mich näme es auch" gwunder", wie viel die vielen Blogger Steuern bezahlen, die ständig fordern und als Wohltäter die ganze Welt bei uns verpflegen möchten. Viele haben grosse Worte ohne umfassend zu denken.
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    5. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Nun Herr Meier. Es geht nicht um Gwunder sondern um Transparenz und diese hat die SVP als Einzige nun mal nicht. Was gibt es denn zu Verstecken? Ihr Vorwurf man wolle die ganze Welt aufnehmen ist Haltlos. Zu denn Grossen Worten möchte ich sie gerne an ihre Endzeit Zitate erinnern. Und keiner ist hier ein Blogger, es sind Kommentare die sie hier sehen. Ein Blog ist was anderes.
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  • Kommentar von tobias hemmerle  (hopsa)
    Interessant wäre zu wissen, woher das Geld stammt. Welche Firma bezahlt welche Partei?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Symptomatisch für die selbsternannten "Volks-Vertreter", "Herrschaften", welche dabei - weiterhin stur - ,absolute Intransparenz betreffend Spendengelder zeigen? Umso mehr köchelt die "Gerüchteküche", dass da sehr viel Geld fliesst und damit Lobbyismus aus Eigeninteressen-Verfolgung betrieben wird! Soviel zu ehrlicher, offener Volks-Politik!
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