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Legende: Audio GLP-Ständeratskandidatin Tiana Moser über ihre Nomination abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 26.06.2019.
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Zürcher Ständeratskandidatin Tiana Moser ist von ihren Wahlchancen überzeugt

Die Mitgliederversammlung der GLP Kanton Zürich hat am Dienstagabend Tiana Moser zur offiziellen Kandidatin für den Ständerat nominiert. Damit steigt Tiana Moser ins Rennen um einen der beiden hart umkämpften Zürcher Ständerratssitze. Moser ist überzeugt von ihren Wahlchancen. Die beiden Bisherigen, Ruedi Noser (FDP) und Daniel Jositsch (SP), machten zwar einen respektablen Job, so Moser, aber:

Der Kanton Zürich ist vielfältiger. Da kann ich eine gute Alternative bieten.
Autor: Tiana MoserStänderratskandidatin GLP ZH

Sie vertrete ein anderes Bevölkerungssegment als die Bisherigen. Dazu komme, dass Frauen in der kleinen Kammer unter vertreten seien. «Es ist aussergewöhnlich, dass der Kanton Zürich derzeit keine Frau im Ständerat hat. In den Jahren zuvor war jeweils ein Mann und eine Frau vertreten.»

Nationalratsliste sorgte für Diskussionen

Umstrittener als die Ständeratskandidatur – gegen Mosers Nominierung gab es nur eine Gegenstimme – war die Nationalratsliste bei den Parteimitgliedern. Für Diskussionen sorgten die Platzierungen des Co-Präsidiums. Jene von Co-Präsidentin Corina Gredig auf Platz drei und jene von Co-Präsident Nicola Forster auf dem zehnten Listenplatz. «Ich finde es ein falsches Zeichen, dass dieses Co-Präsidium nach einem halben Jahr im Amt einfach auf den Top zehn Plätzen landen», sagte ein Mitglied.

Nationalratsliste GLP Kanton Zürich

POSITIONNAME
1
Tiana Moser
2Martin Bäumle
3Corina Gredig
4
Jörg Mäder
5Judith Bellaiche
6Michael Zeugin
7Barbara Schaffner
8Thomas Maier
9Andrea Gisler
10Nicola Forster
11Katrin Cometta-Müller
12Shaibal Roy

Die Mehrheit der Mitglieder stützte die Platzierung des Co-Präsidiums aber. Alle drei Änderungsanträge wurden abgelehnt. Die Liste wurde so abgesegnet, wie sie der Vorstand der GLP Kanton Zürich vorgeschlagen hatte.

Klares Wahlziel

Das Ziel der GLP ist klar. Sie will für den Kanton Zürich einen vierten Sitz erobern. Derzeit sind die Zürcher Grünliberalen mit drei Sitzen in der grossen Kammer vertreten.

Die Dynamik stimme, sagt Co-Präsident Nicola Forster dazu. Ob der Plan der GLP aufgeht, zeigt sich bei den nationalen Wahlen im Oktober.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Leider wird sie wohl das Rennen machen. Frauenbonus. Sie war mal eine Hoffnungsträgerin für mich. Seit einem Jahr verhält sie sich jedoch immer arroganter und wirkt vom echten Leben abgehoben. Über das Rahmenabkommen äusserte sich vorbehaltlos positiv ("gutes Abkommen", s. Arena). Ihre Wähler sind 9k+Verdiener, diese wird sie wohl bedienen wollen. In der Rundschau hat sie sich eindeutig elitär gegeben und hat durch ihre Mimik Politgegner abschätzig behandelt. No-go.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Ja, so sicher wäre ich mir da nicht. Mit pro RA und pro EU würde ich mich da bis Ende Oktober ein bisschen zurückhalten. Sonst könnte die Rakete nach hinten losgehen!
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Mit Blick auf die "Amtsführung" der Ostermundiger Gemeinderätin Melanie Gasser halte ich die GLP für unwählbar, weil Ihre "Behörde" die Wiedereingliederung von Sozialhilfe-Empfängern Aktiv und Offensiv be- und verhindert, egal wie viele Gesetzte dabei gebrochen werden. Wenn eine Partei Leute portiert welche das zwischenmenschliche Klima auf diese Art und Weise zerstören, dürfte sie kaum wirksame Lösungen beim Umwelt-Klima sowie sonstigen brennenden Themen präsentieren können und/oder wollen.
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    1. Antwort von hans schwarz  (ks)
      soso, die ganze GLP ist unwählbar, weil irgend eine Gemeinderätin sich in Ihren Augen falsch verhält. Da dürfen Sie keine Partei mehr wählen.
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