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Wahlen in Graubünden Kehrt die SVP nach 18 Jahren in die Bündner Regierung zurück?

Fünf Kandidierende bewerben sich um den Sitz des abtretenden Mitte-Regierungsrats Jon Domenic Parolini.

Während die vier bisherigen Regierungsmitglieder zur Wiederwahl antreten, sorgt vor allem die Nachfolge des zurücktretenden Mitte-Regierungsrats Jon Domenic Parolini für Spannung.

Kampf um den freien Sitz

Für den frei werdenden Sitz kandidieren fünf Personen. Die Mitte will ihren Sitz mit der Scuoler Gemeindepräsidentin Aita Zanetti verteidigen. Die SVP setzt nach mehreren erfolglosen Anläufen auf die Davoser Grossrätin Valérie Favre Accola.

Gruppe von Menschen sitzt in einer Reihe auf einer Bühne.
Legende: Die Kandidierenden vertreten verschiedene Regionen Graubündens – vom Bergell über das Oberengadin bis nach Davos. Keystone/Gian Ehrenzeller

Ebenfalls im Rennen sind die Pontresiner Gemeindepräsidentin Nora Saratz Cazin (GLP), FDP-Kantonalpräsident Maurizio Michael sowie der parteilose Jurastudent Reto Bott.

Regionen spielen mit

Neben den Parteien spielen bei Bündner Regierungswahlen traditionell auch Regionen, Sprachgemeinschaften und die Persönlichkeit der Kandidierenden eine wichtige Rolle.

Maurizio Michael setzt auf die italienischsprachige Minderheit, Aita Zanetti auf Südbünden. Nora Saratz Cazin wurde mit ihrem Einsatz für Wohnraum für Einheimische bekannt, Valérie Favre Accola als Grossrätin und Standespräsidentin.

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