Vier Anläufe blieben erfolglos, nun schafft die SVP den Sprung in die Bündner Regierung. Valérie Favre Accola kommt unter den «Neuen» auf die meisten Stimmen um den freiwerdenden Regierungssitz.
Favre Accola liess damit die vier weiteren Kandidierenden um den freiwerden Sitz des Mitte-Regierungsrats Jon Domenic Parolini hinter sich.
Neben der Davoserin kandidierten die Pontresiner Gemeindepräsidentin Nora Saratz Cazin von der GLP, die Scuoler Gemeindepräsidentin Aita Zanetti von der Mitte, FDP-Kantonalpräsident Maurizio Michael sowie der parteilose Jurastudent Reto Bott.
Bisherige Regierungsmitglieder wiedergewählt
Die vier amtierenden Mitglieder der Bündner Regierung, die sich zur Wiederwahl stellten, bleiben im Amt. Finanzdirektor Martin Bühler von der FDP kommt auf die meisten Stimmen, gefolgt von den beiden Mitte-Vertretern, Volkswirtschaftsdirektor Marcus Caduff und Carmelia Maissen vom Departement Infrastruktur, Energie und Mobilität. Justizdirektor Peter Peyer von der SP schneidet von den bisherigen Regierungsmitgliedern am schlechtesten ab.
Historischer Sieg für SVP
Mit Valérie Favre Accola ist die SVP nach 18 Jahren wieder Teil der Bündner Kantonsregierung.
Die 53-Jährige ist aktuell Mitglied des Kleinen Landrats, der Regierung der Gemeinde Davos. Sie ist verheiratet mit dem ehemaligen Skirennfahrer Paul Accola und hat drei Kinder.