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Wahlen Kanton Wallis Mutmasslicher Wahlbetrug bei Grossratswahlen im Wallis

  • Die Stadtgemeinde Brig-Glis hat eine Strafanzeige wegen mutmasslichen Wahlbetrugs im Zusammenhang mit den Grossratswahlen vom Sonntag eingereicht.
  • Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, wie sie mitteilte.

Gemäss der Stadtgemeinde Brig-Glis sollen rund 25 Listen bei den Grossrats- und gleich viele bei den Suppleanten-Wahlen vom mutmasslichen Wahlbetrug betroffen sein. «Wir haben das unverzüglich dem Kanton gemeldet», sagt Ursula Kraft, Stadtschreiberin der Gemeinde Brig-Glis. Dort hiess es laut Kraft, aufgrund der Schilderungen seien die Listen gültig und die Resultate könnten übermittelt werden.

CVP grosse Wahlverliererin

«Wegen des Wahlbetrugs von 2017 haben wir uns dann aber entschieden, dennoch Anzeige zu erstatten», sagt Kraft. Die Staatsanwaltschaft wollte vorläufig keine Informationen geben.

Die CVP war bei den Wahlen ins Walliser Kantonsparlament als grosse Verliererin hervorgegangen. Sie verlor sieben Sitze, blieb aber stärkste Fraktion. Von ihren Verlusten profitierten die Grünen und die SP mit einem Gewinn von fünf beziehungsweise zwei Sitzen.

Gemäss Aussagen der Stadtschreiberin wird sich allerdings am Resultat unabhängig vom Ausgang der Anzeige nichts ändern.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 7.3.21,17:30 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Sidler  (Sidli)
    Warum wird sich ungeachtet des Ausgangs der Anzeige am Resultat nichts ändern?
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Weil 25 Stimmbögen nicht viel ausmachen, wenn man eine Kantonsregierung wählt.
    2. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Man muss hier beachten, es geht um "Mutmasslicher Wahlbetrug bei Grossratswahlen", nicht um "Mutmasslicher Grosswahlbetrug bei Ratswahlen" ;-)
    3. Antwort von Mario Amacker  (AmMa)
      Höchstwahrscheinlich sind die 25 Listen nicht entscheidend, weil der Abstand zwischen den Kandidaten wesentlich grösser ist als 25 Stimmen...
      Trotzdem ist es wichtig, dass dem Verdacht nachgegangen wird.
  • Kommentar von Rene Bernasconi  (Heimwehwalliser)
    da war doch schon mal was .............
  • Kommentar von Roger Kloos  (DerRoger)
    Besser wäre, eine solche Meldung erst zu publizieren, wenn man Genaueres weiss.