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Mehr Lebensmittel aus Bioproduktion verkauft
Aus Heute um Vier vom 06.05.2020.
abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
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Wegen Coronakrise Geschäft mit Bioprodukten boomt

  • Während der Coronakrise hat der Umsatz mit Bio-Produkten in den Schweizer Supermärkten um bis zu einem Drittel zugenommen.
  • Das zeigt eine Umfrage von Radio SRF bei mehreren Grossverteilern.
  • Im März und April waren Fleisch ebenso wie Früchte und Gemüse aus biologischem Anbau bei Migros und Coop so gefragt wie nie.

Coronakrise, das bedeutet auch, zuhause statt auswärts zu essen. Und das wiederum bedeutet: Es werden viel mehr Lebensmittel eingekauft. Vor allem viel mehr Bio-Lebensmittel. So teilt die Migros mit, dass seit Beginn der Coronakrise die Nachfrage nach Bioprodukten zugenommen habe. Und dies, nachdem bereits seit Anfang dieses Jahres eine deutliche Zunahme verzeichnet werden konnte. Genaue Zahlen will sie nicht kommunizieren.

Anders bei Coop. Auf Anfrage teilt das Unternehmen mit, dass die Nachfrage nach Bioprodukten im März um 20 Prozent und im April sogar um 30 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten gestiegen sei. Im April war die Lust auf Bioprodukte sogar so gross, dass Coop vermehrt welche importieren musste.

Auch bei Migros und Aldi stieg der Anteil an biologisch hergestellten Importprodukten, nicht aber bei Volg und Denner. Der Dachverband Bio Suisse bestätigt die gestiegene Nachfrage. Man ist überzeugt, dass gerade in der Coronakrise Konsumentinnen und Konsumenten noch sensibler auf Herkunft, Qualität und Anbau von frischen Produkten achten. Beim Verband hofft man denn auch, dass die starke Nachfrage nach der Pandemie anhält.

Heute um Vier, 06.05.2020, 16 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Ist da der (journalistisch-) weltanschauliche Wunsch des Schreibers nicht vielmehr die Mutter/der Vater des Gedankens… Man lasse keine Krise ungenutzt vorbeigehen, passt wohl auch dazu.
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  • Kommentar von Claudia Beutler  (Claudia)
    Wahrscheinlich denken viele Leute, wenn ich schon zu Hause kochen muss, dann wenigstens Bio. oder, dadurch, dass sonst alles zu hat, hat man genug Geld sich mal was zu gönnen.
    Hoffentlich bleibt es so und die schweizer Bauern springen auf den Zug auf. Dann muss auch weniger importiert werden.
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    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Ja sie springen auf den Zug auf und in einem Jahr werden sie von der Bevölkerung wieder grandios im Stich gelassen weil das billige EU- Gemüse, Fleisch, Getreide usw. doch einwenig günstiger ist.
      Sie werden sehen ich werde Recht behalten, denn es war noch nie anders.
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    2. Antwort von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
      Da denke ich grade an einige Bio-Milchviehbetriebe die im letzten Jahr die Biomilch als konventionelle Milch verkaufen mussten weil die Nachfrage nach Bio viel zu gering war. Das geht jetzt ein paar Wochen und dann ist wieder Geiz ist Geil angesagt. #supportyourlocals
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