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Tannennadeln als Mittagsmenu
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 04.01.2022.
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Weihnachtsbaum im Zoo Der Zoo Zürich verfuttert Christbäume als Leckerbissen

Händler brachten rund 300 unverkaufte Tannen zu den Lamas und Elefanten. Diese Gabe ist Tradition.

Wie verschieden doch Geschmäcker sind! Die einen mögen Schokolade und Lebkuchen, für andere sind Nüsse oder Chips ein echter Gaumenschmaus. Und was machen derweil dritte? Sie vergnügen sich mit knusprigen Tannenzweigen und scheinen sich daran kaum satt essen zu können.

Im Zoo Zürich haben in diesen Tagen verschiedene Tiere ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erhalten. Christbäume, welche die Kundschaft nicht nach Hause schleppen wollte, werden den Zootieren verfüttert oder als Objekt ins Gehege gestellt.

Dieser «Christbaum-Food» hat im Zoo Zürich Tradition. So bringen verschiedene Händler in den letzten Tagen des alten Jahres stets ihre unverkauften Bäumchen vorbei.

Wer jetzt aber daran denkt, seine ausgediente Nordmanntanne vom Wohnzimmer ins Auto zu laden und subito zum Zürichberg zu fahren, macht sich den Aufwand vergebens. Aus Sicherheitsgründen nimmt der Zoo keine Christbäume von Privatpersonen entgegen. Voraussetzung bei den Händlern ist zudem, dass die Bäume unbehandelt und ungebraucht sind.

Grosskatzen schnüffeln am Weihnachtsbaum

Die Zahl der Weihnachtsbäume, die so zu den Zootieren kommt, schwankt jährlich. Dieses Mal sind es rund dreihundert Stück und somit etwas mehr als normalerweise. Meist ergänzen die Christbäume den ganzen Januar hindurch den Menüplan der Zootiere.

Berner Zootiere fressen ebenfalls Nadeln

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Eine ähnliche Praxis wie der Zoo Zürich kennt auch der Tierpark Bern. Er verfüttert gewissen Tierarten seit Jahren ungenutzte Tannen von Christbaumverkäufern oder sonstigen Unternehmen. Bäume von Privatpersonen werden auch hier nicht angenommen. In diesen Tagen nach Weihnachten seien insgesamt rund 450 Bäume abgegeben worden, heisst es beim Tierpark Bern auf Anfrage. Die Huftiere hätten sich sehr darüber gefreut.

Elefanten, Kamele, Alpaka, Lama, aber auch verschiedene Antilopen und andere Huftiere kommen in den Genuss. Die Nadeln sind für die einen Tiere eine Ergänzung zu ihrem regulären Futter. Andere sehen in den Bäumen spannende Objekte, welche sie noch nicht kennen.

Auch Grosskatzen erhalten in ihrem Gehege manchmal Christbäume, damit sie daran schnüffeln und sich daran reiben können. Nicht für alle sind die Nadeln also ein Gaumenschmaus.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 04.01.2022, 12:03 Uhr;

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