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Weltwirtschaftsforum in Davos WEF bestätigt Teilnahme von US-Präsident Donald Trump

  • US-Präsident Donald Trump wird definitiv am World Economic Forum 2026 in Davos teilnehmen, wie die Organisatoren bestätigen.
  • Laut Medienberichten soll er am Mittwoch, 21. Januar, in Davos eintreffen und zwei Tage dort verbringen.
  • Das WEF rechnet mit über 3000 Teilnehmenden, davon 64 Staatschefs und sechs von sieben G7-Leadern.
  • Das WEF 2026 beginnt am 19. Januar und dauert bis am 23. Januar.

Der US-Präsident werde von einer grossen Delegation begleitet. Darunter seien Aussenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick, erklärte WEF-Chef Børge Brende an einer Medienkonferenz am Dienstag. Bislang wurden noch keine Details zum Programm des US-Präsidenten bekannt gegeben.

SRF-Wirtschaftsredaktor: «WEF klar im Zeichen der USA»

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Matthias Heim, SRF-Wirtschaftsredaktor

Das diesjährige WEF steht ganz klar im Zeichen der USA und ihrer Politik. Nebst Donald Trump werden gleich mehrere Minister aus seiner Regierung teilnehmen, darunter der Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent. Sie alle werden das WEF als Bühne nutzen, um ihre aktuelle Politik zu erklären und zu verteidigen.

Inwiefern die US-Regierung mit ihrer Politik auf Widerspruch stossen wird, ist eine der grossen, offenen Fragen. Es wird sich erst im Laufe der Woche zeigen, ob es Buhrufe gibt für die USA – wie in der Vergangenheit – oder Applaus. Angesichts der Vorzeichen dürfte es vor allem Letzteres geben. Insbesondere für die vielen europäischen Regierungschefs dürfte es eine Gratwanderung werden zwischen Anbiederung und Kritik.

Gleichzeitig unterstreichen die USA ihre Rolle als weltpolitisches Schwergewicht, auch durch die Präsenz ihrer Technologie-Giganten: So sind etwa die Chefs des Chipherstellers Nvidia und von Microsoft in Davos.

Aus Schweizer Sicht dürfte das Treffen zwischen dem Bundespräsidenten Guy Parmelin und Donald Trump im Vordergrund stehen, namentlich wegen der verhassten US-Zölle auf Schweizer Produkte.

Die Lage in Venezuela werde sicherlich mit den anwesenden Staatschefs Lateinamerikas diskutiert, sagte Brende. Auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski werde anwesend sein.

Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern

Das WEF 2026 nehme historische Dimensionen an, sagte Brende. Die Jahresversammlung finde vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt. Er hoffe in Davos auf den «Spirit» des Dialogs, um die Welt voranzubringen.

Neben rund 1700 führenden Wirtschaftsvertretern würden 850 Top-CEOs aus aller Welt erwartet. Insgesamt nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern teil, wie Brende weiter sagte.

Flughafen Zürich rechnet mit 1000 zusätzlichen Flügen

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Militärflugzeug auf dem Rollfeld vor bewaldetem Hügel.
Legende: Auf dem Flughafen Zürich ist bereits ein Transportflugzeug der US-Armee gelandet. Es hat vermutlich Material für den anstehenden WEF-Besuch von Trump an Bord. KEYSTONE/Michael Buholzer

Am Flughafen Zürich werden rund 1000 Zusatzflüge während des WEF erwartet. Das sind ähnlich viele wie in den vergangenen Jahren. Neben Business-Jets und Flugzeugen von Staatschefs stünden auch vermehrt Helikopter im Einsatz, schreibt der Flughafen in einer Medienmitteilung.

Vereinzelt könne es in dieser Zeit zu Flugbewegungen nach 23:30 Uhr kommen. In Zürich gilt eine Nachtflugsperre von 23:30 bis 6 Uhr. Ausserhalb dieses Zeitraums braucht es eine Ausnahmebewilligung.

Zur Entlastung des Flughafens Zürich werden auf dem Militärflugplatz Dübendorf 30 Standplätze für Businessflugzeuge angeboten, wie ein Armeesprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Das Augenmerk liege unter anderem auf den Themen Ukraine, Iran, Gaza und Venezuela. Man erwarte dieses Jahr zudem eine grosse Delegation aus Afrika.

Das Programm sei um fünf Bereiche herum strukturiert, die miteinander korrespondierten, darunter das zunehmend wettbewerbsorientierte geopolitische und geoökonomische Umfeld, Sicherheit, Diplomatie und humanitäre Hilfe, sagte der geschäftsführende Direktor des WEF, Mirek Dušek.

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Person spricht beim Weltwirtschaftsforum.
Legende: Für Trump ist es das dritte Mal, dass er ans WEF reist. Während seiner ersten Amtszeit hatte er zweimal daran teilgenommen (Bild von 2018). Vergangenes Jahr, zu Beginn seiner zweiten Amtszeit, hatte er sich per Video zugeschaltet und eine Rede gehalten. Archiv/REUTERS/Carlos Barria

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 13.1.2026, 12:00 Uhr ; 

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