Zum Inhalt springen

Header

Audio
Wie erfolgreich ist die Whatsapp-Alternative iO von Swisscom?
Aus Espresso vom 27.03.2017.
abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
Inhalt

Messenger-Wettbwerb Wie erfolgreich ist die Whatsapp-Alternative iO von Swisscom?

2013 lancierte die Swisscom mit viel Pomp eine eigene Alternative zum Messenger-Dienst WhatsApp. Die Zahl der Nutzer wird nicht bekanntgegeben. Sie dürfte tief sein.

Mit der Verpflichtung des Superstars Tina Turner gelang der Swisscom ein Coup. Als prominente Werbeträgerin versuchte sie, den Schweizern die neue Kommunikations-App «iO» schmackhaft zu machen. Bis heute wurde dieser Dienst rund eineinhalb Millionen Mal heruntergeladen.

Aussagekräftiger wären jedoch die effektiven Nutzerzahlen. Denn wenn jemand eine App herunterlädt, heisst dies ja noch nicht, dass er sie auch benutzt. Doch die Swisscom verschweigt die Nutzerzahlen. Hört man sich indes um, kennt kaum einer die «WhatsApp»-Alternative. Die Nutzerzahlen dürften entsprechend dürftig sein…

«The winner takes it all»

Andreas Dietrich, Professor an der Hochschule Luzern und Experte für Soziale Medien, wundert sich nicht darüber, dass «iO» kaum verbreitet ist: «Bei solchen Diensten gilt das Prinzip ‚The winner takes it all‘. Für die Konsumenten macht es keinen Sinn, dass sie auf verschiedenen Chat-Systemen kommunizieren. Man beschränkt sich auf eines, und das ist in der Schweiz ‚WhatsApp‘».

Swisscom: «Wachstum ist schwierig»

«iO» - ein Flop? Die Swisscom gibt sich bedeckt. Sprecherin Annina Merk gibt nicht preis, ob «iO» auf der Kippe steht. Sie gibt aber zu: «Die App hat eine treue Community, doch es ist schwierig in diesem harten Wettbewerb zu wachsen.»

Dies hänge mit der Entwicklung der Roaminggebühren zusammen. «iO» sei nämlich auch lanciert worden, um den Kunden eine Alternative zu bieten, im Kampf gegen die überteuerten Gebühren. Das sei heute gar nicht mehr nötig, «weil die meisten Abonnenten das Roaming inzwischen in ihrem Abo inbegriffen haben».

«Espresso Aha!»

Box aufklappen Box zuklappen
«Espresso Aha!»

Jeden Montag beantworten wir in der Rubrik «Espresso Aha!» eine Frage aus dem Publikum. Haben auch Sie eine? Senden Sie sie uns!

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Ein eigenes System für den Mikro Markt Schweiz, wie soll das denn gehen? Dann müsste ich jedes mal wenn ich mit Deutschen, Holländern oder Amerikanern kommuniziere die App wechseln? In Russland geht das, bei 100 Millionen, aber bei 8 Millionen? Das meist verbreitete System bleibt ohnehin weChat mit seiner Zahlungsfunktion und rund 900 Millionen aktiven Nutzern
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten