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Mehr als 70 Unfälle wegen Wintereinbruch
Aus News-Clip vom 01.12.2020.
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Wintereinbruch Schneepracht sorgt für Chaos auf den Strassen

  • Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am heutigen Dienstag schneit es bis ins Flachland.
  • Auf den Strassen sorgte die weisse Pracht im Morgenverkehr für Komplikationen und über 70 Unfälle.
  • Im Kanton Zürich kam es zu rund 40 Kollisionen, in Bern zu 25. Auch in der Ost- und Zentralschweiz gab es Blechschäden.

Dank der vielen Hochdruckphasen war Regen oder Schnee bisher Mangelware. Der November war aber nicht nur sehr trocken, sondern auch überdurchschnittlich warm und zum Teil sehr sonnig, wie SRF Meteo berichtet. doch damit ist es nun vorbei.

Pünktlich zum Beginn des meteorologischen Winters am heutigen 1. Dezember bringt eine Kaltfront Schnee bis in die tieferen Lagen der Schweiz. Die winterlichen Verhältnisse haben zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Die Kantonspolizei Bern teilt mit, bis um 8.30 Uhr seien 25 Unfall-Meldungen eingegangen.

Im Kanton Zürich hat es laut Angaben der Polizei bis um 9 Uhr rund 40 Unfälle gegeben – unter anderem, weil die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker ihre Fahrweise nicht den Strassenverhältnissen angepasst hätten, heisst es weiter. Einige Autos waren zudem nicht wintertauglich ausgerüstet. Mehrheitlich blieb es bei Blechschäden, schwere Unfälle blieben aus. Die Stadtpolizei Zürich warnt auf Twitter vor Schnee und Glätte auf den Strassen.

Auch in der Region Basel, in der Ost- und Zentralschweiz kam es zu mehreren Unfällen. Die Kantonspolizei Luzern meldet zwölf Unfälle. In der Zentralschweiz war die A2 zwischen Sempach und Sursee vorübergehend gesperrt. Dort habe sich ein Unfall mit zwei Lastwagen ereignet, sagte der Verkehrsdienst Viasuisse auf Anfrage.

Am Wochenende fällt noch mehr Schnee

Im Flachland fällt heute laut SRF Meteo vielerorts nur ein Flaum Schnee, lokal sind aber bis zu zehn Zentimeter möglich. Unterhalb von rund 600 Metern geht der Schnee gebietsweise in Regen über.

Am Alpennordhang fällt stellenweise über 20 Zentimeter Neuschnee. Am Mittwoch gibt es stellenweise nochmals ein paar Flocken Schnee, am ehesten im Osten, in den Alpen und im Süden.

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Meteo prognostiziert bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in den Alpen
Aus me_meteo vom 30.11.2020.
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Wer auf grössere Mengen Neuschnee hofft, um die ersten Schwünge auf den Skipisten zu geniessen, muss sich bis am Wochenende gedulden. Dann werden im Süden und teils in den Alpen grössere Niederschlagsmengen erwartet. Am Alpensüdhang sind Schneemengen von mehr als einem Meter möglich.

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Geriesel beobachtet? Oder schneit und stöbert es schon bei Ihnen? Wenn Sie Bilder zum Wintereinbruch haben, schicken Sie sie uns an SRF Augenzeuge.

SRF 4 News, 01.12.2020, 09:00 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von thomas caluori  (schefzgi)
    An Hönggerberg in Zürich heute morgen die ersten Stadtbusse ausgefallen. Vielen Dank VBZ.
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  • Kommentar von Ernst Küng  (NestorBS)
    Jedes Jahr dasselbe Affentheater mit den sorry verblödeten Autofahrern. @SRF: Nicht der Schnee bringt das Chaos, sondern die überheblichen Automobilisten, die entweder unfähig sind sich den Verhältnissen anzupassen oder kein Geld haben (wollen) um auf Winterausrüstung umzustellen. Immerhin können sich die Garagen dran erfreuen. Sie profitieren und die Verursacher haben ihren Schaden. Leider leiden dann aber auch die guten Lenker unter den Strassen Sperrungen.
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    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Je nach Situation kann das Fahren mit Sommerreifen im Winter von einer Versicherung als grobfahrlässig ausgelegt werden, dann bezahlt die Kaskoversicherung nichts an dem Schaden am eigenen Fahrzeug. Und was die Haftpflichtversicherung anbetrifft, kann sie Regress auf den Unfallverursacher nehmen. Ich weiss nicht, wie konsequent es von den Versicherungen so gehandhabt wird.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Alle Jahre wieder und wenn der, Schnee fällt zeigt sich "wer und wer nicht Autofahren kann"!
    Aber was immer noch unbegreiflich ist sind die "Banausen mit Sommerbereifung"???
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