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Schweiz WM-Vergaben an Russland und Katar: Bundesanwaltschaft ermittelt

Die WM-Vergaben an Russland und Katar beschäftigen auch weiterhin die Justiz. Mittlerweile wird 133 Verdachtsfällen nachgegangen. Und während die beiden WM-Veranstalter jegliches Fehlverhalten abstreiten, droht die US-Justizbehörde den Finanzinstituten mit Sanktionen.

Blatter und Putin stehen nebeneinander.
Legende: Die WM-Vergaben an Russland und Katar werden immer kritischer hinterfragt. Keystone

Die Schweizer Behörden haben ihre Ermittlungen zu verdächtigen Zahlungen im Zusammenhang mit der Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaften an Russland und Katar ausgeweitet.

Die Bundesanwaltschaft untersuche mittlerweile 133 Verdachtsfälle, erklärte heute eine Sprecherin. Die beiden Gastgeberstaaten Russland (2018) und Katar (2022) hatten jegliches Fehlverhalten zurückgewiesen.

Zittern in der Bankenwelt

Sepp Blatter und der berüchtige Dollarschein-Regen.
Legende: Wie haben sich Russland und Katar die WM-Vergaben geholt? Dieser Frage gehen die Schweizer Behörden nach. Keystone

Parallel zur Arbeit der Bundesanwaltschaft untersuchen US-Behörden Geldströme bei der Fifa. Dabei wurden Dutzende Fussball-Funktionäre angeklagt. Die Ermittler nehmen auch verdächtige Geldströme im Bankensystem unter die Lupe.

Die «Financial Times» berichtete, die US-Behörden drohten Instituten, die verdächtige Geschäfte auf Fifa-Konten nicht gemeldet hätten. Im Fokus der Ermittler stehen offenbar die Finanzinstitute JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Credit Suisse, UBS, HSBC und Standard Chartered.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die US-Justizbehörde im Zusammenhang mit den betroffenen Schweizer Banken ein Rechtsgesuch an das Schweizer Justizdepartement geschickt hatte

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Gerardo Roesler (Gerardo Roesler)
    Wenn diese alten korrupten Herren der FIFA-Spitze sich schamlos bereichern, spielt es wohl keine Rolle wer ihnen auf die langen Finger schaut.
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  • Kommentar von Werner Boesiger (P.Werner Boesiger)
    Doppelmoral? "Die USA gehen nicht gegen Korruption und Verbrechen vor, wenn diese ihnen dient. Ja, sie benutzen selbst in extremem Masse auch solche Mittel, wenn's ihren Interessen dient. Siehe "Bekenntnisse eines economic hit man". Paul Craig Roberts schrieb, wie ihn ein Politiker informierte, wie die US-Regierung europäische Politiker dazu bringe, sich für die Sache der USA einzusetzen: ein haufen Geld.. Ein Imperium wie die USA, welches die Weltwährung drucken kann, kauft sich was es will."
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Aber der IWF darf entgegen seiner bisherigen Praxis und entgegen den Regeln, der korrupten ukrainischen Regierung Kredite vergeben.
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