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Schweiz Wolf-Wilderer: 10‘000 Franken Kopfgeld ausgesetzt

Die private «Gruppe Wolf Schweiz» stellt eine Summe von bis zu 10‘000 Franken zur Verfügung. Sie will den Wilderer finden, der im Kanton Graubünden illegal einen Wolf geschossen hat.

Der Tote Wolf in Graubünden.
Legende: Die Wildhut Graubünden hat in der Nähe von Tamins gestern den Kadaver eines Wolfs gefunden. Keystone / AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GR

Die «Gruppe Wolf Schweiz» hatte zwar ein Kopfgeld angekündigt. Dass nun allerdings 10‘000 Franken dafür eingesetzt werden können, erstaunt heute selbst den Präsidenten dieser Lobbyorganisation.

«Spontane Spenden, die extra für diese Massnahme bei uns eingegangen sind, ermöglichen ein solches Kopfgeld», sagt David Gerke gegenüber «Schweiz aktuell». «Wir hätten sogar eine grössere Summe einsetzen können. Mehr als 10‘000 Franken erschienen uns allerdings übertrieben», so der Präsident der «Gruppe Wolf Schweiz».

Mit dieser Aktion will die Organisation sachdienliche Hinweise belohnen, die zur Ermittlung des Wolf-Wilderers führen soll. Denn dass der junge männliche Wolf Opfer eines illegalen Abschusses ist, steht für das kantonale Amt für Jagd und Fischerei Graubünden ausser Zweifel. «Und die Ausgangslage ist gut, den Täter zu finden», sagte der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi. Der Wolf wurde zu Wochenbeginn im bündnerischen Tamins tot aufgefunden.

Heute in «Schweiz aktuell»

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Mehr dazu sehen Sie in der Sendung «Schweiz aktuell» um 19.00 Uhr auf SRF 1.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bundey
    L.Kunz,10.1./13:34"nicht die Anzahl der Schafe ist zu hoch,sondern die der Rindviecher!" Naja,wenn Sie es besser wissen als Pronatura!Die Anzahl Sömmerungsrindviecher von ca 70'000 ist rückläufig.Einerseits wegen der vielen Milchturbokühe,die für die Alp ungeeignet sind,andrerseits,wegen verbesserter Stallverhältnisse im Tal,aber auch,weil der geforderte Weidewechse+Schutz der Tiere so mühsam ist.Alpwiesen müssen zur Erhaltung der Arten offen gehalten werden,Übernutzung aber ist verheerend..
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  • Kommentar von Roman K. aus Z., Zürich
    unglaublich sowas, als hätten wir keine anderen Probleme, 10'000.-- "Kopfgeld" ist auf den Täter ausgesetzt, meiner Meinung nach müsste dieser 10'000.-- bekommen - die Bauern sind froh ist eins dieser "Ficher" weniger - Leute macht die Augen auf !!!!
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  • Kommentar von Gion Spescha, Andiast
    Verein gegen Raubtieren Vielen dank an dem Schützen! Wir sollten ein Verein gegen Raubtieren gründen und so diesen Wölfen und Bären sofort abschiessen. Der Schütze wird sowieso nie gefasst ausser ein Trottel veratet ihn
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    1. Antwort von W. Pip, ZH
      Ein "Trottel" WIRD ihn verraten, den 10'000 Franken sei Dank. Ziel erreicht. Und damit wird man hoffentlich Menschen wie Sie davon abhalten, sich zukünftig in ähnlicher selbstsüchtiger Weise an der Natur zu vergehen. Ich würde jedenfalls einen wie Sie sofort verpfeifen.
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