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Zweite Lockerung des Lockdowns Was ab heute erlaubt ist – und was verboten bleibt

Zwei Wochen sind vergangen, seit der Bundesrat die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus erstmals gelockert hat. Nun gibt es weitere Lockerungen. Wir zeigen, welche Dienstleistungen man wieder in Anspruch nehmen kann. Aber die ausserordentliche Lage gilt weiter – was man nun wissen muss.

Das ist wieder erlaubt

Unter Einhaltung von Schutzkonzepten dürfen:

  • Obligatorische Schulen den Präsenzunterricht wieder aufnehmen. Für Schutzkonzepte sind Kantone und Gemeinden verantwortlich.
  • Gymnasien sowie Berufs- und Hochschulen können Veranstaltungen mit bis zu fünf Personen abhalten – einschliesslich der Lehrperson.
  • Alle Läden sowie Märkte sind wieder offen. Es darf sich allerdings pro zehn Quadratmeter lediglich eine Person im Geschäft aufhalten – inklusive Personal.
  • Restaurants und Bars öffnen wieder. Allerdings dürfen nur vier Personen an einem Tisch sitzen, Ausnahmen gelten für Familien mit Kindern. Zwischen den Gästegruppen müssen zwei Meter Abstand oder eine Trennwand sein. Die Angabe der Personalien ist freiwillig.

  • Museen, Bibliotheken und Archive (ohne Lesesäle) sind wieder offen. Auch hier gelten die Abstandsregeln. In Museen gilt zudem die 10-Quadratmeter-Regel pro Person.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren wieder nach dem ordentlichen Fahrplan.
  • Im Breitensport sind wieder Trainings in Kleingruppen bis fünf Personen und ohne Körperkontakt möglich. Auch Fitnesscenter dürfen wieder öffnen.
  • Im Leistungssport können Trainings mit mehr als fünf Personen stattfinden.
  • Es dürfen wieder mehr Personengruppen in die Schweiz einreisen. Die Lockerungen der Einreisebeschränkung gelten für Arbeitnehmende aus dem Ausland und den Familiennachzug für Angehörige von Schweizer Bürgern sowie von in der Schweiz lebenden Personen aus den EU- oder Efta-Staaten. Weitere Grenzübergänge werden geöffnet.

Video
Coronavirus: Restaurants ab dem 11. Mai wieder offen
Aus Schweiz aktuell vom 29.04.2020.
abspielen

Der Bundesrat stuft die Situation noch immer als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Folgende Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben deshalb noch gültig:

  • Häufiges Händewaschen
  • Abstand halten
  • Treffen von mehr als fünf Personen sind verboten (Versammlungsverbot)
  • Strikt zu Hause bleiben, bei Menschen, die Krankheitssymptome zeigen

Das ist weiterhin verboten

Geschlossen bleiben:

  • Zoos, botanische Gärten und Schwimmbäder
  • Kulturelle Einrichtungen wie Theater und Kinos
  • Kirchen, Moscheen und Synagogen für Gottesdienste
  • Bergbahnen
  • Weitere Schulen und Ausbildungsstätten
  • Geisterspiele in den Profiligen

Ausserdem gilt weiter ein Einreiseverbot in die Schweiz (mit Ausnahme des Fürstentums Liechtenstein) – wobei nun für mehr Personen Ausnahmen bestehen (siehe oben).

So geht es weiter

Weitere Lockerungen sind ab dem 8. Juni geplant – je nachdem, wie sich die Ansteckungszahlen und Erkrankungen mit Covid-19 nach diesem zweiten Schritt entwickeln.

Coiffeure, Kosmetik-und Massagesalonsambulante BehandlungenSpitäler, Arztpraxen, PhysiotherapieBeerdigungenim grösserenKreisSeit 27. April wieder geöffnet oder erlaubtGartenbedarf, Blumenläden &BaumärkteQuelle: Ausstiegsfahrplan des Bundesrats Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Alle Betriebe brauchen ein Schutzkonzept.Quelle: Bundesrat, 29.04.20Noch unklarVerbot vonGrossveranstaltungen mit unter 1000 PersonenBis Ende AugustVerbot vonGrossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personenobligatorische Schulen (Kantone entscheiden)kompletterDetailhandelAb 11. Mai wieder geöffnet oder erlaubtGastronomiefür 4er-GruppenöffentlicherVerkehrSporttrainings imBreiten- und LeistungssportReisebürosschrittweiseLockerung derEinreisebeschränkungAb 8. Juni wieder geöffnet oder erlaubtweitere Schulen,AusbildungsstättenMuseen, BibliothekenZoos, botanische Gärten, SchwimmbäderTheater, Kinos,GottesdiensteBergbahnenTreffen von mehr als 5 PersonenGeisterspiele in denProfiligen(def. Entscheid am 27.5.)

HeuteMorgen, 11.05.2020, 6:00 Uhr;

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45 Kommentare

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  • Kommentar von Amina Moser  (Amina)
    Ins ÖV könnten wir dicht gedrängt wie Sardinen, es gibt dort im Grunde keine Massnahmen. Weshalb ausgerechnet dort nicht?
    Andererseits fragen sich viele Menschen weiterhin weshalb die Zoo's nicht öffnen dürfen und vermissen die Zootiere. Auch der Unmut des Verbands Zoo-Schweiz verhallt ins Leere: https://www.zoo.ch/de/medien/medienmitteilung/zoos-und-tierparks-durch-bundesrat-ausgebremst
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  • Kommentar von Patrick Sifneos  (Trickpa)
    Vier Personen pro Tisch und zwei Meter abstand zum nächsten Tisch ist Absurd, denn...

    der Kellner der vorhin das Geschirr eines anderen Gastes in seine Hände hatte, serviert jetzt meinen Kaffee. Geniales Konzept!

    Meine Meinung, alles Schall und Rauch!
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    1. Antwort von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
      Es ist grundsätzlich absurd. Das ganze Theater!
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    2. Antwort von Martin Egger  (Martin Egger)
      Die Ansteckung geschieht vor allem über die Atemluft. Also ist der Abstand schon sinnvoll.
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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Wenn ich mit maximal fünf Personen im Garten unter strikter Einhaltung der 2 m Abstandsregel eine kleine Grillparty oder ein Kaffeekränzchen mache, ist das doch kein Problem. Wie immer läuft es auf das Eigenverantwortungsbewusstsein der einzelnen Menschen hinaus.
    Weiter ist die Bzeichnung „Pensionerte dürfen wieder nach draussen“ falsch. Es gab nie ein Verbot dazu. Also wäre Wenn schon das Wort „können“ richtiger. Auch Herr Berset spricht fälschlicherweise immer von „Dürfen“.
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    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Herr Koch hat hier gerade ausdrücklich das Wort 'Können' gewählt. - Zum Glück ist mir die Empfehlung entgangen, sich als Angehöriger der Risikogruppe nicht ins Freie zu begeben (in so Momenten wünschte man sich für 2020 einen Winterschlaf, von dem man Ende Mai aufwacht)!
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