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Legende: Audio Weiteres Rekordergebnis für Swiss abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus Nachrichten vom 14.03.2019.
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Airline im Allzeithoch Swiss weiter im Höhenflug

  • Die Swiss blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
  • Die Airline legte beim Betriebsgewinn um 16 Prozent auf 636 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord.
  • Der Umsatz stieg 2018 um 7 Prozent auf 5.3 Milliarden Franken.
  • Auch bei den Passagierzahlen konnte die Swiss ein Allzeithoch erreichen.

Nie zuvor flogen so viele Passagiere mit Swiss. Insgesamt stiegen im vergangenen Jahr 17.9 Millionen Reisende in ein Flugzeug der Schweizer Airline. Das waren 6.2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auslastung gesteigert

Die Swiss konnte zudem die Auslastung ihrer Flugzeuge verbessern. Im Schnitt waren 83.4 von 100 Sitzen besetzt. Die Lufthansa-Tochter konnte auch von ihrer Flottenmodernisierung profitieren. Dank neuen, grösseren Flugzeugen stieg die Zahl der Swiss-Flüge lediglich um 3.5 Prozent und damit weniger stark als die Passagierzahlen, was den Ergebnissen hilft.

Im vergangenen Jahr hat die Swiss zwei weitere Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777 sowie 13 zusätzliche Mittelstreckenflieger der C-Series eingeflottet. Die Airline hat deshalb auch mehr Laderaum für Fracht zur Verfügung.

Erfolgreiche Premiumangebote

Ausserdem seien die Absicherungsgeschäfte für den Treibstoff erfolgreich gewesen, schrieb die Swiss. Im vergangenen Jahr ist das Flugbenzin teurer geworden. Die Tankrechnung ist für eine Fluggesellschaft einer der grössten Kostenblöcke.

Swiss-Mutter hat weniger zu feiern

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Im Gegensatz zur Swiss blickt man beim deutschen Mutterkonzern Lufthansa auf ein weniger erfreuliches Jahr zurück. Hohe Kosten für Treibstoff, die vielen Flugausfälle und der Ausbau der Billigtochter Eurowings belasteten das Ergebnis im vergangenen Jahr.

Dies allein brockte dem Flugunternehmen mehr als 1.5 Milliarden Euro höhere Kosten ein, wie die Lufthansa erklärt. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) lag in der Folge mit 2.8 Milliarden Euro um vier Prozent unter dem Rekordergebnis von 2017. Der Reingewinn schrumpfte gar um acht Prozent auf 2.1 Milliarden Euro.

Bei der Lufthansa kam es im Sommer ebenso wie bei anderen Airlines in Europa zu massiven Störungen. Personalmangel in der Flugsicherung und eigene Planungsfehler, vor allem der stark wachsenden Tochter Eurowings, führten zu vielen Flugausfällen und Verspätungen. Die Ausgaben für Entschädigungszahlungen an Kunden oder Umbuchungen stiegen um 200 Millionen Euro auf mehr als eine halbe Milliarde Euro.

Weitere positive Effekte hätten sich aus den Investitionen ins Premiumangebot wie beispielsweise den Lounges, der starken Konjunktur und diversen Einmaleffekten ergeben.

Steigende Benzinpreise

Allerdings gab es gegen Jahresende durch den Anstieg der Benzinpreise Gegenwind. Der Umsatz legte im Schlussquartal zwar noch um 3 Prozent auf 1.3 Milliarden Franken zu. Der Betriebsgewinn sackte aber um ein Fünftel auf 87.3 Millionen Franken ab.

Die Swiss erwartet, auch im laufenden Jahr von ihrer modernen und treibstoffeffizienten Flugzeugflotte zu profitieren. Mit dem Abschluss der Einflottung aller 30 C-Series im Sommer werde dieser Effekt noch verstärkt, schreibt die Airline.

Im Gegenzug erwartet die Swiss aufgrund von Vorbereitungsarbeiten für die Einflottung ihrer zwei zusätzlichen Boeing 777 und der Anschaffung von Flugzeugen des Typs Airbus A320neo sowie geringeren Gewinnen aus Treibstoffsicherungsgeschäften höhere Kosten. Gleichwohl strebt die Swiss für 2019 eine Marge beim bereinigten Betriebsgewinn im zweistelligen Bereich an.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gadient  (Roland Gadient)
    Herr Kreuter und ihre Lobhudeleien sollten sie auch wegöassen, der Fall Swissair ist schon etwas anders, die Rechtspolitiker haben hier alles dazumal in Wege geleitet, dass diese Unternehmung nicht mehr hoch kommt, denn was dort gelaufen war stinkt (VR, GL Banken etc.) zum Himmel, die Swissair wäre zu retten gewesen.
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  • Kommentar von Roland Gadient  (Roland Gadient)
    Nicht nachtrauern, war auch eine Leistung unserer Wirtschaftspolitikern allen voran unserer FDP, aber die wird im Herbst sicher wieder grosszügig gewählt für ihre asoziale Politik auf Kosten des Kleinen und der mittleren Bevölkerungsschicht.
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  • Kommentar von Thomas Heimberg  (tomfly)
    Ich kann nicht glauben, dass die Kommentatoren, die den Klimawandel erwähnen, soviel Ablehnung erhalten! Dabei stellt das Flugzeug punkto CO2 jeden Offroader in den Schatten und zwar pro Person, die transportiert wird. Auf einem Langstreckenflug produziert jeder Passagier soviel CO2 wie eine Einfamilienhaus-Ölheizung im Jahr. Auf Kurzstreckenflügen beträgt der Verbrauch ca. 10 Liter / 100km pro Passagier. Als ehem. Linienpilot (deshalb tomfly) kenne ich mich da immer noch recht gut aus.
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