Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video 5G als Basis für die digitale Wirtschaft abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.02.2019.
Inhalt

Ausbau Mobilfunknetz Wie Unternehmen 5G-Technologie einsetzen

5G verspricht neue Möglichkeiten in der Produktion. Schon heute nutzen erste Unternehmen die neue Technologie.

Das neue 5G-Netz dient als Basis für die digitale Wirtschaft der Zukunft. Die Industrie wird immer vernetzter. Zu jedem Zeitpunkt soll ein Unternehmen wissen, wo seine Fabrikate wie verarbeitet werden. Die Produktionsprozesse so genau zu erfassen, verursacht eine enorme Datenmenge. Dank der fünften Generation des Mobilfunks können diese Daten künftig noch schneller verschickt und anschliessend verarbeitet werden.

Für die Unternehmen steht damit eine zuvor undenkbare Vernetzung vor der Türe. Im Vergleich zum heutigen 4G-Standard bietet 5G eine rund 100 Mal höhere Geschwindigkeit. Dazu kommt eine die blitzschnelle Reaktionszeit. Schon heute nutzen Firmen dieses Potenzial, darunter auch ein Beispiel aus der Schweiz.

  • Ypsomed, Medizinaltechnik
    Der Hersteller von Insulinspritzen testet seit vergangenem April in seinem Standort in Solothurn ein 5G-Netz. Ypsomed will etwa Warenflüsse genau darstellen. Sogenannte Beacons, kleine Sender, liefern zu jedem Produkt den Stand der Fertigung. Sollte eine Palette am falschen Ort landen, schlägt das System Alarm.

    Dabei entstehen riesige Datenmengen, die ein zentraler Rechner verarbeitet. Dank 5G-Übertragung ist dies kein Problem. Nebenbei entfällt mühevolles Scannen der Produkte.
  • Myunghwa, Autoteilehersteller
    Der Fabrikant in Süd-Korea nutzt 5G für die maschinelle Bildverarbeitung. Während sich Autoteile auf dem Förderband bewegen, nehmen 24 Kameras hochauflösende Bilder der Autoteile auf. Dank 5G-Router werden die Bilder an einen Rechner gesendet, wo ein Algorithmus die Teile auf Defekte untersucht.
  • Hyundai Construction Equipment, Baumaschinenhersteller
    Die Firma will in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Trimble 5G nutzen, um seine Maschinen auf der Baustelle zu überwachen. Sensoren an Baggern und Gabelstaplern sollen Defekte an den Geräten erfassen oder vor gefährlichen Situationen warnen. Dabei überträgt 5G die Daten schnell und zuverlässig. Über lange Sicht sollen dank den Sensordaten und künstlicher Intelligenz Bauaufträge genau im Voraus geplant werden können.

Mit dem flächendeckenden Einsatz von 5G dürfte es zu vielen weiteren Anwendungen kommen. Die neue Mobilfunktechnologie sieht der Wirtschaftsverband Economiesuisse als Innovationstreiber. Deshalb seien viele verschiedene Branchen auf 5G angewiesen, vom Tourismus über die Landwirtschaft bis hin zur Industrie. Entsprechend gibt sich Economiesuisse zufrieden mit der Frequenzauktion vom Freitag. Das Ergebnis erfülle die Erwartungen der Wirtschaft.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Selbst ein Esel geht nicht vorwärts, wenn er die Gefahr sieht. Die G5 Lobby schon. Und die ist stärker als die Demokratie.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Da Arbeiten auf der einen Seite Mathematiker, Physiker und Ingenieure daran, immer ausgeklügelte Algorithmen, Protokolle und empfindlichere Empfangselektronik zu bauen und auf der anderer Seite befürchten Leute die nicht die geringste Ahnung davon haben, dass wir kurz vor dem Weltuntergang stehen. Hinterher, wenn sich die Aufregung gelegt hat und die ersten Anwendungen für das neue Netz auf den Markt kommen, will dann aber trotzdem eine Mehrheit davon profitieren. War ja bei 4G das selbe.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    G5, der Name einer neuen Diktatur des Geldes. Die Mächtigen entscheiden. Das Fussvolk wird der Strahlung ausgesetzt. Ich bin ziemlich sicher, das viele mächtige G5 Promotoren zu Hause ihr Schlafzimmer mit einem Faradayschen Käfig geschützt haben. Das kann die einfache Mieter-Familie gar nicht leisten. Könnte man G5 nicht per Volksabstimmung verbieten. Wäre doch ein gutes Thema für die Grünen. Oder sind die auch verfilzt?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Dieses 5G ist in Israel entwickelt worden, und die Einführung ist in Israel verboten worden, wegen sehr bedenkliche Gesundheitlichen Risiko. Aber der gross Gott mit der Name Wirtschaft, dem opfern wir halt lieber unsere Gesundheit.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Nach kurzem googlen ist sofort klar, dass auch in Israel die 5G Frequenzen versteigert werden und ein Netz ausgebaut wird.
      Sie tun weder den 5G Befürwortern noch den Gegner einen Gefallen, wenn Sie ungeprüft anti 5G Propaganda verbreiten. Den einzigen denen Sie damit helfen sind, denjenigen die solchen Dinge erfinden. Es ist schon ziemlich erschreckend was aktuell zum Thema 5G alles für Unsinn erzählt wird, da es gerade im Trend ist und die Werbeeinnahmen steigert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen