Zum Inhalt springen

Header

Audio
Billiger Wohnraum in Zentren könnte noch knapper werden
Aus Heute um Vier vom 08.07.2020.
abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Inhalt

Auswirkungen der Coronakrise In Städten steigt die Nachfrage nach günstigen Mietwohnungen

Die Coronakrise dürfte Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben, vor allem in den Zentren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie.

Schon heute ist für jeden vierten Haushalt die Wohnsituation unbefriedigend. Entweder, weil sie sich die Mietwohnung nicht leisten können, oder weil die Wohnung Defizite aufweist. Und es könnten noch mehr solche Haushalte dazukommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, Link öffnet in einem neuen Fenster, welche die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Meta-Sys AG im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) verfasst haben.

Zürich, Genfersee und Zentralschweiz gefragt

Denn mit der Corona-Pandemie steigt für viele Beschäftigte in der Schweiz das Risiko, arbeitslos zu werden. Und deswegen dürfte die Nachfrage nach günstigeren Mietwohnungen steigen. Erste Anzeichen, dass solche bezahlbaren Wohnungen knapp werden könnten, sind bereits sichtbar.

In Grosszentren wie Zürich, in der Genferseeregion oder der Zentralschweiz ist die Nachfrage nach günstigen Wohnungen bereits gestiegen, stellen die Studienautoren fest. Die Rezession dürfte das Ungleichgewicht auf dem Wohnungsmarkt also weiter verschärfen: Bezahlbare Wohnungen werden tendenziell knapper, bei den teureren Mietwohnungen hingegen dürfte das Überangebot über die ganze Schweiz gesehen noch grösser werden.

Heute um Vier, 08.07.2020, 16:00 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beat Stocker  (BeaSt)
    Wenn wir endlich ein lokales Gleichgewicht von Arbeitsplätzen und Wohnraum vorschreiben würden, löste sich das Problem quasi von selbst. Zudem hätte die Pendelei weitgehend ein Ende.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dieter Strub  (STR)
    Verena Bensaddik, Sie bringen es mit Ihrer unglaublichen Erwartungshaltung auf den Punkt. Eine 4 köpfige Familie soll nach Ihrer Meinung mindestens 5 Zimmer beanspruchen. Ich kenne viele Familien bei denen Zimmer unter Geschwistern geteilt werden mussten. - Weil zuwenig Geld vorhanden war. Sie werden es nicht glauben, die Kinder haben keinen Schaden davon getragen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      @marc rist
      Natürlich zahlt der Steuerzahler den ÖV . Was meinen Sie denn wofür wir Steuern zahlen. Zum Erhalt der Infrastruktur. Der ÖV kann sich nicht selbst finanzieren oder die Billetpreise steigen ins unermessliche.
      Das es mehr Pendler mit den Zug gibt ist übrigens sehr gut für den Umweltschütz. Obwohl ich stark bezweifle, dass sie quer durch die Schweiz fahren. Die meisten fahren Kurzstrecken.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan Herzog  (Bimbam)
    Wer günstig wohnen will bzw. muss, soll einfach dorthin gehen, wo es günstige Wohnungen gibt. Die gibt es so ziemlich überall in der Schweiz, ausser eben in den Zentren. Man kann ja nicht erwarten, dass der Steuerzahler dafür aufkommt, dass jemand genau dort günstig wohnen kann, wo sonst schon viel zu viele wohnen wollen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christine Thöeni  (ChTDM)
      Wenn es so einfach wäre. Leider sind die günstigen Wohnungen oft billig, weil keine Arbeitsplätze vorhanden sind und der öffentlich Verkehr dürftig ist. Menschen mit niedrigem Einkommen arbeiten als Pfleger betagter Menschen, als Putzkraft, im Supermarkt, Pflegepersonal im Krankenhaus. Diese Möglichkeiten gibt es vorallem in den Zentren, d.h. man lebt dort oder muss Geld für die Mobilität ausgeben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Ernst Sommer  (Ersom)
      Sehr gut, Herr Herzog!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von marc rist  (mcrist)
      @SH: Der Steuerzahler wird immer zur Kasse gebeten. Oder was glauben Sie, wer den endlosen Ausbau des öffentlichen Verkehrs berappt, damit zahllose Pendler zweimal täglich die halbe Schweiz durchqueren können?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen