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Er sorgt für Sicherheit am Black Friday
Aus 10 vor 10 vom 27.11.2020.
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Besuch im Shopping Center Wie das Sicherheitspersonal für Ordnung am Black Friday sorgt

  • Das Glattzentrum im zürcherischen Wallisellen ist das umsatzstärkste Shoppingcenter der Schweiz.
  • An einem Black Friday bedeutet das im Normalfall, viele Leute und Chaos.
  • Die Corona-Krise hat das aber verändert. Der grosse Ansturm bleibt aus. Von chaotischen Zuständen war nichts zu sehen.
  • Wer sich trotz Corona ins Glattzentrum traute, traf auf viel Sicherheitspersonal.

So ein Tag in einem der grössten Einkaufszentren der Schweiz kann ziemlich stressig sein. Vermischt mit dem Black Friday, dem Schnäppchen-Tag schlechthin, braucht das neben einem ruhigen Chef auch ordentlich Organisationstalent.

Händler verteilen Angebote über die ganze Woche

Rageth Clavadetscher ist seit 2016 Geschäftsführer des Glatt. Der diesjährige Black Friday fällt im Vergleich zu den Jahren zuvor aber dennoch deutlich ab. Da die Händler das Angebot über eine ganze Woche verteilt haben, herrschte am Freitag nur wenig Chaos. «Es war ein mittlerer Samstag und lange nicht so gut, wie in den vergangenen Jahren», so Clavadetscher.

Zudem erleichtert die neue Technik, die Arbeit des Sicherheitspersonals. Mittels einer Heatmap werden die registrierten Handys im Glattzentrum geortet und das hilft, die stark frequentieren Orte zu erkennen.

Das Herzen des Glattzentrums

Ein weiteres Hilfsmittel befindet sich in der Schaltzentrale. Dem selbsternannten Herzen des Glattzentrums. Hier werden über die Videokameras alle Leute gezählt, die das Zentrum betreten und es auch wieder verlassen. Das gibt den Sicherheitsbeauftragten die Möglichkeit herauszufinden, wie viele Leute sich dort befinden und wie viele sie überhaupt noch hereinlassen dürfen.

Nicht nur auf die Anzahl Personen muss das Einkaufszentrum schauen, denn selbstverständlich sollen auch die weiteren Corona-Massnahmen eingehalten werden. Hierfür wurde das Sicherheitspersonal extra für den Black Friday um 50 Prozent aufgestockt.

Und das hat an so einem Tag reichlich zu tun. Immer wieder müssen Personen ermahnt werden und auf die Maskenpflicht hingewiesen werden. Die meisten ohne Maske weisen aber auf eine Masken-Dispens hin. Kontrolliert wird das aber nicht.

Immer wieder muss das Personal eingreifen

Neben den Masken müssen die Sicherheitsangestellten aber auch noch darauf achten, dass es zu keinen Menschenansammlungen kommt und der Abstand eingehalten wird.

Gerade hier wird es aber kompliziert. Denn sobald die Leute bis ausserhalb der Gänge stehen, ist es nicht mehr die Aufgabe der Mieter. Somit kommen dann die Sicherheitsleute des Glattzentrums zum Zug. Beispielsweise vor dem Kleiderladen Zara kommt es vermehrt zu solchen Problemen.

Gerade in diesen Situationen sind die Geschäfte froh, um die Unterstützung des Glatt. Im Corona-Jahr lässt sich das Besucheraufkommen an diesem Black Friday aber mit einem guten Samstag vergleichen. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

10vor10, 27.11.2020, 18:00 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Eduard Mauss  (eddim)
    Ich finde solche Aktionen in Zeiten von Corona unverantwortlich, da man genau weiss, dass dies viele Leute anzieht. Würde mich nicht wundern, wenn dann in 2 Wochen die Zahlen wieder nach oben gehen... Verbieten sollte man sowas.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Den Blackfriday bräuchte es m. E. nicht. Dieser fördert eher den zügellosen Konsumismus, der die Werthaltung von Menschen noch oberflächlicher macht, orientiert fast nur aufs Dingliche, auf Geld unter Abkehr von der Natur. Statt dessen würde man das nicht ausgegebene Geld einem Hilfswerk für Hungernde zuführen. Und: Man bewegt man sich in diesem Konsumrausch noch mehr von der Sorge für die Natur weg. Und ich fürchte, dass die VerkäuferInnen nicht dem Zusatzstress entsprechend entlöhnt werden.
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  • Kommentar von Robin Hall  (Blumenkartian)
    Ich war noch kurz dort im Globus um einer Freundin ein Geschenk zum Geburtstag zu kaufen. Viel mehr Sicherheitspersonal ist mir bei meinem Besuch im Glatt jedoch nicht gross aufgefallen.
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