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Biopark wird ausgebaut Lonza investiert weitere 400 Millionen in Visp

Legende: Video Lonza investiert 400 Millionen abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 20.09.2018.
  • Die Lonza investiert 400 Millionen Franken in seinen Biopark am Walliser Standort Visp.
  • Kunden sollen ihre klinischen Studien früher beginnen und ihre Medikamente gleich auch in Visp fertigen können.
  • Die Investitionen bestreitet Lonza diesmal ganz aus der eigenen Tasche.
Bild des Firmengebäudes der Lonza in Visp.
Legende: Der Lifescience-Konzern Lonza will mit seinen Investitionen seine Produktionskette vervollständigen. Reuters

Das neue Projekt zielt darauf ab, dass Lonza-Kunden den gesamten Produktmanagement-Zyklus am Standort Visp abwickeln können.

Pharma- und Biotech-Kunden von Lonza können sich in dem Gebäudekomplex in Visp einmieten und die Anlagen des Unternehmens benutzen. Sie profitieren aber auch von der Nähe zum Auftragsfertiger und dessen Knowhow.

Finanzierung ohne fremde Hilfe

Lonza hatte im Juli 2017 mit den Bauarbeiten an «Ibex Dedicate» den Startschuss für das Projekt gegeben. Zusammen mit dem französischen Pharmariesen Sanofi wurde für 290 Millionen Franken das erste Gebäude hochgezogen. Lonza schuf dabei 200 neue Arbeitsplätze.

Die angekündigten Ausbauschritte heissen «Ibex Design» und «Ibex Develop». Die Investitionen von 400 Millionen Franken bestreitet Lonza diesmal ganz aus der eigenen Tasche und es werden «mehrere hundert» Arbeitsplätze dazukommen, wie ein Sprecher erklärte. Die neuen Anlagen und Angebote sollen ab 2020 zur Verfügung stehen.

Medikamente schneller bereitstellen

Mit «Ibex Design» deckt Lonza die frühen Phasen der Entwicklung eines neuen Arzneimittels bis zur Phase I der klinischen Entwicklung ab. Und mit «Ibex Develop» unterstützt Lonza seine Kunden darin, schnell von der klinischen Phase II zur Vermarktung des Medikaments überzugehen. Das Angebot ermögliche auch die Einreichung von Zulassungsanträgen.

«Dies hilft Biotechunternehmen, den Patienten lebensrettende Medikamente noch schneller bereitzustellen», erklärt Marc Funk, Chief Operating Officer von Lonza.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ist es nicht eher so, dass auch dieser Konzern in Stellung geht, um die zu erwartenden Steuersubventionen via Steuervorlage 17 durch die öffentliche Hand in Empfang zu nehmen? Als Zückerchen ein paar Stellen, die genau so schnell wegschmelzen können wie heute der Schnee in hochalpinem Gebirge.....
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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
    Die Frage ist wie lange bleiben Sie in Visp, das kann auch schnell vorbei sein, der Betrag ist nicht so relevant, sondern der Geldgeber, es sind auch schon Schweizerfirmen aus der Schweiz weggegangen.
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