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Börse fällt auf Jahrestief Schlechte Stimmung an den Aktienmärkten

  • Am letzten Handelstag vor Weihnachten ist der Leitindex SMI auf den tiefsten Stand in diesem Jahr gefallen.
  • Experten machen für den Absturz die Zinspolitik der US-Zentralbank verantwortlich.
  • Die Börsen sind in ganz Europa unter Druck.
Legende: Video Aus dem Archiv: SRF Börse vom 20.12.2018 abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus SRF Börse vom 20.12.2018.

Keine Festtagsstimmung an der Schweizer Börse: Das auslaufende Börsenjahr war zwar nicht gerade ein schwarzes Jahr, aber doch das schwächste seit 2011. Damals hatte der Swiss Market Index (SMI) zum letzten Mal im zweistelligen Prozentbereich an Terrain verloren. Die US-Zinspolitik drückt zum Jahresende zusätzlich auf die Stimmung an den Börsen.

Handelsstreit und Brexit verunsichern die Anleger

Die Enttäuschung darüber, dass die US-Notenbank trotz aller Warnsignale und zahlreichen Risiken die Zinsen weiterhin anheben will, halte an, kommentierte ein Analyst. Auch die Nervosität sei gross. Anleger seien nach diesem schwachen Börsenjahr vor den Feiertagen noch risikoscheuer als sonst.

Börse Frankfurt

In den vergangenen Tagen büsste der deutsche Leitindex knapp drei Prozent ein. Damit summiert sich das Minus der vergangenen Monate auf knapp 19 Prozent. Der DAX steuert auf den grössten Jahresverlust seit 2008 zu.

Mit der aufkommenden Unruhe im Weissen Haus wegen eines drohenden Regierungsstillstands gesellt sich ein weiterer Risikofaktor zu den altbekannten politischen Krisen wie dem Brexit und dem Handelsstreit der USA mit China.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Das kommt davon, wenn die USA einen Präsidenten haben, der "von tuten und blasen" keinen Schimmer hat und auf der ganzen Linie, politisch + wirtschaftlich nichts versteht. Trump ist der einzige weltweit, der meint, der Nationalbank dreinreden zu dürfen. Trump versteht nie + wird nie verstehen, wie das abläuft. Er meint, er seit der einzige weltweit, der von allem was verstehe
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    1. Antwort von Mark Bluemer (Mark Bluemer)
      Das FED hat ja unabhängig gehandelt als es die Zinsen gegen Trumps Willen angehoben hat...? Aber jaja, Trump ist gerade eine gute Ausrede für das Ende des Bullenmarktes. Es gibt noch zig andere Gründe als den Zollkonflikt. Die Aktien waren/sind hoch bewertet und eine Korrektur war voraussehbar. Trump ist nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Keine Hausse hält ewig, EZB, FED und Co. haben diese Blase mit günstigem Geld gefüttert.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Die Bewertungen der Börsen waren in den letzten Jahren auf Extremwerte gestiegen. Die Luft wird dann einfach dünner. In einem solchen Umfeld wirken sich Risikofaktoren schnell negativ aus. Ich denke nicht, dass eine tiefere Börse sich nachhaltig oder langfristig negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auswirkt. Die Börse bildet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ab,nicht umgekehrt.
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  • Kommentar von René Lüthi (Ron)
    Ein Problem ist auch dass man sogar auf sinkenden Kursen noch reicher werden kann. Schon wieder ein Systemproblem?
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    1. Antwort von Mark Bluemer (Mark Bluemer)
      Wenn man will kann man auf der Welt mit vielen Mitteln spekulieren die unmoralisch sind. Waffenexporte, Handel mit Nahrungsmitteln etc. Ich denke nicht, dass man das ganz ausmerzen kann. Auf sinkende Kurse zu "wetten" ist eigentlich ein Mittel um sein Portfolio in einem sinkenden Markt abzusichern.
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