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Uhrensalon in Genf hat mehr Erfolg als die Konkurrenz
Aus HeuteMorgen vom 14.01.2019.
abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
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Der Konkurrenz voraus Erfolgreicher Genfer Uhren-Salon – auch dank Influencern

Uhren-Blogger profitieren von der guten Infrastruktur in Genf: Die Neuheiten sind so schnell im Netz.

In Genf öffnet der Uhrensalon wieder seine Tore. Immer mehr Luxusuhrenhersteller präsentieren in Genf ihre edlen Zeitmesser, während der grossen Konkurrenz – der Baselworld – die Aussteller fehlen. Anders als in Basel, wo alle Preiskategorien zugegen sind, findet man in Genf nur die teuersten Uhren wie beispielsweise hochkomplexe Tourbillion-Uhrwerke, Perlmutterzifferblätter und diamantbestückte Lünetten.

Uhren-Influencer bewerben Produkte

Der Fokus sei der Schlüssel für den Erfolg, meint Benjamin Clymer. Er ist Gründer und Chef von Hodinkee, einem der einflussreichsten Uhren-Blogs. Blogger und Influencer wie Clymer werden immer wichtiger für die Uhrenbranche. Sie fotografieren und filmen, die an den Messen präsentierten Neuigkeiten, stellen sie ihren Lesern und Followern vor und machen so Werbung.

Die Bilder sollen so schnell wie möglich auf Social Media. Das funktioniere in Genf gut, meint Blogger Clymer. Er ist jeweils mit rund einem Dutzend Angestellte an den Uhrenmessen präsent. In Genf gebe es schnelles Internet und bequeme Arbeitsplätze. Das helfe, qualitativ hochwertige Bilder und Texte sofort online zu stellen.

Hotels in Basel zu teuer

An der Baselworld sei dies schlicht nicht möglich. Die Infrastruktur sei mangelhaft, dazu die Hotelpreise während der Messe überrissen und die Verpflegung schlecht. Das bemängeln auch die Aussteller an der Baselworld seit Jahren. Deshalb sind schon einige grosse Marken von Basel an den Genfer Uhrensalon gezügelt.

Die Genfer dürfen sich darauf aber nichts einbilden. Auch wegen Internet und Social Media verlieren Messen grundsätzlich an Bedeutung. So werden sich nach der diesjährigen Ausgabe des Genfer Uhrensalons bedeutende Uhrenhersteller auch von der Genfer-Messe verabschieden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Die sogenannten Influencer sind ein Witz. Sie verfügen weder über Einfluss noch selber über die notwendigen Mittel eine solche Ohr zu kaufen. Wenn ihnen schon das Hotel in Basel zu teuer ist und sie offenbar darauf angewiesen sind, sich an den Marketingständen zu verpflegen demaskiert sich hier diese Pseudotätigkeit selber! Als ob Rolex oder sonst jemand auf solche Niemande angewiesen wäre!
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  • Kommentar von Andreas Karz  (Andreas Karz)
    Naja, trotzdem wurde das Wichtigste vergessen. Die Follower dieser Influencer verfügen wohl kaum über das notwendige Kapital für solche Uhren.
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    1. Antwort von R. Berger  (RB.)
      Geht ja nicht nur drum, dass die die Uhren kaufen. Vielmehr sollen Rolex und co. den aktuellen Nobelstatus behalten, und dafür braucht es starke (Medien)präsenz.
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    2. Antwort von Martin Tanner  (mikado5034)
      Werbung für Luxus funktioniert auf zwei Ebnen: Für jene, die ein Luxusprodukt haben, muss sie als Bestätigung ihres Kaufs wirken ("Du gehörst dazu!"). Für die anderen muss es erstrebenswert sein ("Ich will auch!"). Und nicht wenige Follower von heute sind die Kunden von morgen. Man bedenke ferner: Social Media wirken zwar gewiss nicht in den hiesigen Bergtälern, aber dafür in den asiatischen Grossstädten.
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