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Eine verpasste Chance
Aus 10vor10 vom 28.11.2019.
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E-Autos statt Dreckschleudern Mobilitys verpasste Chance

  • Das Carsharing-Unternehmen Mobility möchte die Anzahl Fahrzeuge mit Alternativantrieben verdoppeln.
  • Dazu gehören Hybrid-, Elektro- und Biogasfahrzeuge.
  • Der Anteil Elektroautos liegt in der Mobilityflotte zurzeit bei rund drei Prozent.

Beim Carsharing-Anbieter Mobility läuft es rund: Das Unternehmen rentiert seit Jahren. Die roten Autos sind von den Schweizer Strassen kaum wegzudenken.

Nun hat sich Mobility zum Ziel gesetzt, grüner zu werden. Jedes vierte Auto der Flotte soll bald alternativ betrieben werden. Also ein Elektro-, Hybrid- oder Biogasfahrzeug sein.

Nur drei Prozent Elektrofahrzeuge

Doch bis jetzt setzt der Carsharing-Pionier noch hauptsächlich auf Diesel- und Benzinfahrzeuge. Zehn Prozent der Autos sind alternativ angetrieben. Obwohl den E-Autos, wie viele voraussagen, die Zukunft gehört, sind nur gerade drei Prozent der Flotte Elektrofahrzeuge.

Patrick Eigenmann, Mediensprecher von Mobility begründet dies folgendermassen: «Der Anschaffungspreis für Elektroautos ist sehr hoch. Ausserdem fehlt eine flächendeckende Infrastruktur, um die Autos zu laden.»

Unsere Nachbarn sind, was das anbelangt, schon weiter. Den Carsharing-Dienst Share Now gibt es in 14 europäischen Ländern. Der Anbieter der Automobilunternehmer BMW und Daimler verfügt über eine Flotte von 20'000 Fahrzeugen. Bereits 15 Prozent davon sind Elektrofahrzeuge.

Erster Schritt in die Zukunft

Conrad Wagner ist einer der Mitgründer von Mobility-Vorgänger «Auto-teilet» in Stans. Heute ist er Mobilitätsberater. Er begrüsst den Schritt von Mobility, fordert aber mehr: Mobility müsse weniger Profite verwalten und zwischenzeitlich Verluste in Kauf nehmen, um langfristig die Elektromobilität zu fördern.

Mobility betont, der Entscheid, mehr alternativ angetriebene Fahrzeuge in die Flotte aufzunehmen, sei ein erster Schritt in die Zukunft. Sobald die Nachfrage steigt und die Rahmenbedingungen ändern, wolle man weiter auf die Elektromobilität setzen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Warum wird eigentlich plötzlich jedes nicht eAuto undifferenziert als Dreckschleuder abqualifiziert? Vielleicht einmal kurz sich erinnern, dass momentan noch unsere ganze Existenz darauf basiert?
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  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Ich fahre schon seit 2 Jahren jede Strecke, die nicht die Reichweite des Fahrzeugs überschreitet mit einem EMobility Auto. In Zürich hätte es sehr viel Potential für EMobility. Zudem fahren sich die EAutos besser.
    Für lange Distanzen fahre ich mit EAutos von Sharoo. Mein Privarauto abstossen war ein guter Entscheid, den ich mit Überzeugung nicht mehr rückgängig machen werde.
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  • Kommentar von Ernst U. Haensler  (ErnstU)
    Zur Zeit werden Akkus / Batterien mit sehr seltenen Rohstoffen hergestellt aus Raubbau, Kinderarbeit und Korruption.
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    1. Antwort von René Rohr  (René Rohr)
      Schönes Märli Herr Haensler!
      Und bei den Erdölproduzenten ist alles clean und politisch korrekt. Und natürlich kein bisschen korrupt...
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    2. Antwort von Arno Zingg  (Arno Zingg)
      Lieber Herr Hansler, können Sie bitte ausführen, welche seltenen Rohstoffe Sie meinen (Lithium ist das 3-häufigste Element in der Erdkruste, Kobalt das 27-häufigste, häufiger als Kupfer und Zink)? Und können Sie sagen, wie viel des Kobalts z.B. Tesla aus Minen mit Kinderarbeit bezieht (0%, Tesla bezieht gar kein Kobalt aus dem Kongo)?
      Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie ja auch erzählen, was die Erdölindustrie z.B. mit dem Nigerdelta gemacht hat oder welchen Wirkungsgrad Verbrenner haben.
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