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Für mehr Kinderschutz Apple vertagt Massnahmen gegen Kinderpornografie

  • Apple verzichtet darauf, die angekündigten Funktionen zum Schutz von Kindern kurzfristig umzusetzen.
  • Der Konzern reagiert mit der Vertagung auf massive Kritik von Sicherheitsexperten und Datenschützern.
  • Apple will sein Konzept noch einmal überdenken.
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USA: Apple’s Kampf gegen Kinderpornografie
03:17 min, aus Rendez-vous vom 06.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:17 Minuten.

Apple habe sich entschlossen, in den kommenden Monaten noch mehr Zeit zu investieren, so der Techkonzern. Man wolle nun «Input sammeln und Verbesserungen vornehmen.» Apple hatte die neuen Funktionen Anfang August angekündigt. Dazu gehört auch, dass zunächst nur in den USA auf den Geräten der Nutzer Bilder mit kinderpornografischem Material entdeckt werden sollen, wenn sie den hauseigenen Online-Speicherdienstes iCloud für Fotos verwenden.

Das System dahinter hätte die hochgeladenen Bilder anhand einer Art digitaler Fingerabdruck mit einer Datenbank mit bekannten kinderpornografischen Inhalten abgleichen sollen. IT-Experten hatten kritisiert, allein schon die Schaffung eines solchen Systems öffne autoritären Regierungen die Möglichkeit, von Apple die Kontrolle anderer Inhalte zu fordern und damit politische Überwachung zu betreiben.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Dieses Vorgehen von Aepple solle
    Warnung genug sein
    Ummzu boykottieren
  • Kommentar von Beatrice Fiechter  (thea)
    Trotzdem ist eine grosse Enttäuschung da, dass man gegen diese Missbräuche aller Art, aber insbesondere von Kindern nicht genügend vorgehen kann. Ich denke, alle Eltern sind gefordert, ihre Kinder besser aufzuklären u.eine offene Gesprächskultur zu fördern, dass Kinder nicht in diese Fallen tappen. Doch auch die Spezialisten müssten augfgestockt u. es müsste international noch enger zusammen gearbeitet werden. Ich beneide deren Arbeit nicht - schlimme Belastung!
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    ...und weshalb wird dieses Fehlverhalten von "Apple" von den Zuständigen in der Schweiz weiter toleriert...???
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Welches Fehlverhalten? Was ist denn passiert? Ist doch gut, dass Apple auf Kritik reagiert.
    2. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Wenn das Thema nicht von Apple selbst aufgebracht worden wäre, wüssten Sie überhaupt nichts davon.
      Aber es gibt eine elegante Lösung: Die Schweiz verbietet deshalb als einziges Land den Einsatz von Apple-Geräten. Alles ganz sauber.