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«Hohe Qualität erhalten» Konzernchef Cirillo: Post soll es weiterhin täglich geben

  • Die tägliche Zustellung der Post ist laut Konzernchef Roberto Cirillo unverändert ein grosses Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung.
  • Überlegungen, die Post nur noch jeden zweiten Tag zuzustellen, erteilt Cirillo eine Absage.
  • Die Qualität der Zustellung sei einer der Gründe, weshalb sich die Post im Vergleich mit vielen anderen Postgesellschaften so positiv entwickelt habe, sagte Cirillo in einem Interview mit den Zeitungen der CH-Media-Gruppe.
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Aus dem Archiv: Bundesrat will Postfinance ganz privatisieren
Aus 10 vor 10 vom 20.01.2021.
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Diese hohe Qualität müsse erhalten bleiben, so der Post-Chef. «Wir wollen uns nicht in ein Museum verwandeln», sagte Cirillo, der seit zwei Jahren an der Post-Spitze steht. Das gehe nicht über einen Abbau, sondern über die Transformation. Mit ihrer neuen Strategie wolle die Post den Schwerpunkt in Richtung Logistik verschieben. Brief- und Postlogistik sind seit 1. Januar 2020 vereint.

Heute würden 95 Prozent der Briefsendungen und 93 Prozent der Pakete von Geschäftskunden, also Unternehmen, aufgegeben. Die Post sei ein Kanal zwischen Geschäften und Endkunden. Die Hauptrolle der Grundversorgung der Post sei es, logistische Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu bieten.

Rolle der Postfinance

In welche Richtung sich künftig die Postfinance entwickeln werde, sei noch nicht klar. Für die Post seien zwei Elemente wichtig: Der Postfinance müsse es erlaubt werden, Hypotheken und Kredite zu vergeben. Und die Frage der Eigentümerschaft dürfe nicht vom Auftrag der Grundversorgung, den die Postfinance habe, entkoppelt werden.

Wenn die Postfinance ein neues Geschäftsmodell erhalte oder neue Eigentümer, dann müsse zwingend geregelt sein, wie der Grundversorgungsauftrag im Zahlungsbereich ausgestaltet sei. Heute werde dies durch die Einnahmen von Postfinance finanziert.

SRF 4 News, 13.02.2021, 09:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
    Der Herr soll mal lieber erklären warum man hier die Post schliesst, sagt der Post"punkt" im Volg kann das gleiche. Aber alles was mit dem Strassenverkehrsamt zu tun hat geht eben nicht mehr, in wenigen Wochen kann man auch keine Post mehr für das Ausland aufgeben. Seid doch so ehrlich und sagt wir schliessen die Postfiliale und es gibt nur noch ein Paket"abhol"punkt.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Briefe und Päckchen ins Ausland können Sie auch in einer Agentur aufgeben. Was Sie in einer Agentur nicht können ist z. B. Bargeld abheben und Betreibungsurkunden abholen.
  • Kommentar von Christina Allemann  (Athenis)
    Qualität ist auch, kurzfristig alle Schalter zu öffnen, um die wartenden KundenInnen zu bedienen. Ein Kunde kann mit seinem Anliegen eine gute Viertelstunden beanspruchen. Ist nur ein Schalter offen, bildet sich schnell eine Schlange von einem Dutzend. Die Entscheidung, ob ich lieber den nächsten Zug verpasse und in der Folge Mehrfachkomplikationen habe oder das Paket wieder mitnehme, fällt mir nicht immer leicht. In der Privatwirtschaft handeln wir kundenorientiert.
  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    „ Der Postfinance müsse es erlaubt werden, Hypotheken und Kredite zu vergeben.“
    Alle AHV Gelder werden über die Post abgewickelt, d.h. alle Unternehmen wickeln ihre AHV Beträge über die Post ab, auch Rentenzahlungen u. Bundesauftraege. Jeden Monat sind Mia CHF darauf. Geld zum investieren. Post erhält somit Gratisgeld (Gesetz) und ist massive, marktverzerrende Konkurrenz für alle anderen Banken durch staatliche Privilegien. Warum soll dem zugestimmt werden?
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Die Post stellt schon lange nicht mehr die AHV zu.