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Kahlschlag nach Umsatzeinbruch Vögele Shoes will 60 Filialen schliessen

  • Vögele Shoes will rund 60 seiner 160 Geschäfte in der Schweiz schliessen.
  • Die Coronakrise und die harte Konkurrenz im Online-Handel liessen die Umsätze zusammenbrechen.
  • Dies erklärte Vögele-Chef Max Bertschinger gegenüber «Blick».
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Aus dem Archiv: Vögele baut bis zu 80 Stellen in Uznach ab
01:49 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 23.07.2019.
abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.

Vögele Shoes verzeichnet seit Jahren massive Umsatzeinbussen. Nun droht ein weiterer Kahlschlag. Künftig sollen nur noch «rund 100 gute Stores» bestehen bleiben, sagt CEO Max Berschinger. Derzeit gibt es rund 160 Läden.

Die im Zuge der Pandemie verursachte Wirtschaftskrise habe den Umsatz von Vögele einbrechen lassen. Zwischen Anfang April und Ende Juni hätten sich die Einnahmen von Vögele Shoes halbiert.

Giganten wie Zalando als Konkurrenz

Doch vor allem kämpft Vögele auch mit der Konkurrenz im Netz. So brachte etwa Zalando den nach Walder zweitgrössten Schuhhändler der Schweiz in arge Bedrängnis.

Vögele Shoes befindet sich seit 2018 in den Händen des polnischen Schuhhändlers CCC. Die Besitzer verlangen nun eine Neubewertung der Firma.

SRF 4 News, 02.10.2020, 16:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Michel  (Joshuatree)
    Eigentlich klar dass es soweit kommt, immer mehr Geschäfte machen ja riesen Werbung für den Online kauf da muss niemand jammern wenn (vor allem die Junge Generation) nicht mehr in die Läden geht und man diese schliessen muss. Ich wollte einen Artikel im Media Markt kaufen in keinem Laden verfügbar aber Online sofort lieferbar?!?!?!
    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Dieser Artikel war im Zentrallager. Es dürfte sich nicht um einen Verkaufsschlager handeln.

      Die Werbung ist weniger das Problem, sondern die Möglichkeit für Kunden, Dinge zu bestellen, an- / auszuprobieren und dann zurückzusenden, ohne dass der dadurch verursachte Aufwand (und Umweltschäden etc.) angemessen im Preis der Kunden erscheint, die diese Möglichkeit nutzen.
    2. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Gerade Media Markt ist ein gutes Beispiel, wie sich die Läden selber Kaputt machen. Im Landen finden Sie nur die Artikel mit der höchsten Marge und Provision. Brauchen Sie Speicherkarten/LAN Kabel/Adapter etc. zahlen Sie immer massive Aufpreise und kriegen erst noch ein zweitklassiges Produkt. Dass inzwischen immer mehr Elektronikhändler verschwinden ist deren eigene Schuld.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Vögele ist ein Sinnbild für ein althergebrachtes Geschäft, das sich zu lange auf vergangenen Erfolgen ausgeruht hat und nun Probleme hat. Gerade im Modeumfeld, wo seit gut 10 Jahren ein starker Strukturwandel erkennbar ist, ist sowas fatal. Nun einfach über Zalando und co jammern zeigt, dass das Unternehmen es nicht begriffen hat, nicht begreifen wird und in ein paar Jahren wohl das Schicksal von seinem Kleider-Bruder teilen wird.
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Für mich persönlich ist das eine schlechte Nachricht. Ich will weder meine Schuhe noch meine Hosen online kaufen. Alles andere, Elektronik und so, o.k.; aber nicht die Schuhe, Hemden und Hosen.