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Kampf gegen Corona Novartis stellt Impfstoff her – für Biontech

  • Novartis hat sich mit einem ersten Hersteller eines Covid-19-Impfstoffs auf Produktionshilfen geeinigt.
  • Als erster Konzern werde Biontech die Produktionskapazitäten von Novartis in Stein AG nutzen, teilte der Basler Konzern am Freitag mit.
  • Weitere Aufträge anderer Hersteller könnten folgen.

Vorbehaltlich einer endgültigen Vereinbarung plant Novartis laut Mitteilung, die Produktion des Covid-19-Impfstoffs von Pfizer/Biontech im zweiten Quartal 2021 in Stein aufzunehmen. Die erste Lieferung des fertigen Produkts werde für das dritte Quartal erwartet.

Impfstoff für Kunden weltweit

In Stein verfügt Novartis über aseptische Produktionsanlagen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Novartis den mRNA-Wirkstoff von Biontech übernehmen und unter aseptischen Bedingungen in Fläschchen abfüllen. Diese würden dann an Biontech zurückgeschickt, um sie dann an Kunden im Gesundheitswesen auf der ganzen Welt zu verteilen.

Weitere Aufträge könnten folgen. Man befinde sich mit verschiedenen Impfstoffherstellern in ähnlichen Gesprächen, erklärte Novartis. Denkbar seien etwa die Produktion von mRNA, therapeutischen Proteinen oder Rohstoffen für Covid-Impfstoffe und -Therapeutika.

SRF 4 News, 29.01.2021, 14 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Krebs Alfred  (A.Santiago)
    Wäre ja sinnvoll, wenn die Chemiekonzerne in diesem Fall einmal alle zusammen spannen würden. Es geht ja nicht nur um den Impfstoff der reichen Länder, sondern um Impfstoff für die ganze Welt. Nach meiner Meinung sollte solche Verhandlungen seh schnell abgeschlossen werden.
  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Die Schweizer Forscher, sind sehr wohl fähig, einen „ CO vid 19“ Impfstoff plus Mutation, herzustellen. Es ist schwer vorstellbar, dass der CH Bund unsere Forscher nicht finanziell unterstützt, damit wir nicht auf die Nachbarländer oder China angewiesen sind, um einen geeigneten Impfstoff in genügender Menge herzustellen. Von China kommt der Virus, und der Impfstoff, das klingt gar nicht GUT.
    1. Antwort von Manuel Nagel  (mkrm)
      Was soll denn heissen, der Impfstoff komme aus China? Ja, es gibt auch einen chinesischen Impfstoff, aber der ist in hiesigen Breitengraden weitgehend irrelevant.
      Und wenn man schaut, welche Ausgaben insgesamt getätigt wurden, damit diese Impfstoffe entstanden sind, wäre die Schweiz kaum gut beraten, ihr eigenes Süppchen zu kochen.
      Ihr Vertrauensvorschuss in die schweizer Pharma in allen Ehren, aber bei diesen Impfungen hat sie wenig an geeigneter Spezialisierung zu bieten
    2. Antwort von Beat. Mosimann  (AG)
      «Da in der Schweiz keine Hersteller von Impfstoffen mehr existieren, sind wir abhängig von den ausländischen Produzenten.»

      https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/ueber-uns/publikationen/visible/swissmedic-visible-june-2020.spa.v1.app/de/zulassung.html

      Sehr enttäuschend
  • Kommentar von Jonny Berger  (Landkind)
    "Novartis stellt Impfstoff her": So lautet die Schlagzeile. Aus dem Text geht aber hervor, dass Novartis den Impfstoff nur übernimmt und dann in Fläschchen abfüllt. Novartis stellt den Impfstoff also nicht selber her, sondern füllt nur ab.
    1. Antwort von Martin Keller  (Martin98765)
      Das stimmt. Das Wichtige ist dass sich die Firmen hier nicht konkurrieren sondern zusammenarbeiten. Pfizer hat einen Engpass bei der Formulierung/ Sterilabfüllung und Novartis springt ein.
    2. Antwort von Thomas Trefzer  (ttre)
      Evtl. will sie ab dem 2. Quartal die Produktion aufnehmen. Vorbehaltlich einer endgültigen Vereinbarung.... ;-)