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Wirtschaft Mehr Frauen in die Schweizer Chefetagen

Statt jeder 25. soll jede 5. Stelle im Kaderbereich von einer Frau besetzt sein, so der Wunsch eines Firmen-Netzwerks.

Die Realität sieht so aus: eine Frauenquote von 4 Prozent im Topmanagement von Schweizer Firmen.

Legende: Video Mehr Frauen für die Chefetage (Tagesschau 5.9.2013) abspielen. Laufzeit 2:06 Minuten.
Vom 05.09.2013.

Ein Netzwerk aus neun Schweizer Firmen will die Quote bis 2020 auf 20 Prozent anheben und lancierte dafür das Förderprogramm «Advance – Women in Swiss Business». Das sei jedoch keine juristisch verbindliche Verpflichtung. Es sei vielmehr ein Statement, das die Mitgliederfirmen mittragen sollen, teilte das Netzwerk mit.

Kaderfrauen mit Kompetenzen ausrüsten

Präsidentin des Netzwerks ist Simona Scarpaleggia, Chefin des Möbelunternehmens IKEA Schweiz. Sie hatte bereits 2009 in Italien das Frauenförderungsprogramm ValoreD gegründet hat. Dieses zählt heute knapp 100 Mitgliederfirmen.

«Advance – Women in Swiss Business» solle ein Programm bieten, das ambitionierte Kaderfrauen mit Kompetenzen und Führungsqualitäten ausrüstet, damit sie ihre Karriereziele verfolgen können.

Mitglieder

Zu den Gründerfirmen gehören: ABB, Credit Suisse, GE Capital, IKEA, McKinsey & Company, PwC, Sandoz, Siemens und Swiss Re. Weitere Mitglieder, insbesondere KMU, sind gesucht. Bis Ende 2014 sollen es mindestens 30 Firmen sein.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Ein eigentlich überflüssiger Beitrag, fast schon aus der grauen Vorzeit, im Zeitalter der 'erfolgten' Gleichstellung sollte es doch gar keine Rolle mehr spielen, ob Mann oder Frau an der Spitze eines Unternehmens steht. In der Privatwirtschaft und im 'realen' Leben sind es doch einfach die (jeweils) Besten, die es an die Spitze schaffen, Quantität vor Qualität können sich also sowieso höchstens noch Staatsbetriebe leisten, wo man Quoten vielleicht (noch) höhere Bedeutung beimisst als Qualität ?!
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Ob Männer oder Frauen abzocken in den Chefetagen geht mir an einem bestimmten Körperteil vorbei. Besser wird die Welt davon nicht. Innerhalb der 98 % tiefsten Löhne, bis ca. 130'000 CHF finde ich das Gleichstellungsengagement ok, danach werden die Löhne schnell beliebig und die Unterschiede nach Geschlecht grösser. Doch ob 500'000 oder 600'000 für Frau oder Mann ist mir egal.
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  • Kommentar von Andreasch Schoch, Buchs
    Ich würde gerne einen Kommentar schreiben, aber ich muss auf meinen Blutdruck achten.
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