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Audi baut Tausende Stellen ab
Aus Tagesschau vom 26.11.2019.
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Mit Sparkurs aus der Krise Audi streicht in Deutschland 9500 Stellen

  • Der Autohersteller Audi baut bis 2025 insgesamt 9500 Stellen an den deutschen Standorten ab.
  • Im Gegenzug sollen bis zu 2000 Jobs in Bereichen wie Elektromobilität und Digitalisierung neu entstehen.
  • Das Unternehmen erhofft sich von den Massnahmen Einsparungen von insgesamt sechs Milliarden Euro bis 2029.

Aktuell beschäftigt Audi rund 61'000 Mitarbeiter in Deutschland. Der Abbau ist das Resultat längerer Verhandlungen zwischen der Unternehmensführung von Audi und der Belegschaft. Damit sollen die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm künftig wieder profitabel produzieren.

Die Streichungen sollen nicht durch Kündigungen erfolgen, diese seien in
den kommenden zehn Jahren ausgeschlossen, wie Audi nach den monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat mitteilte. Stattdessen soll die Belegschaft schrumpfen, indem frei werdende Stellen nicht wieder besetzt und Vorruhestandsregelungen angeboten werden.

Die VW-Tochter Audi ist seit der Aufdeckung des Dieselskandals 2015 auf Talfahrt und deutlich hinter die Konkurrenten Daimler und BMW zurückgefallen. Der Skandal kostete Milliarden. Sechs Entwicklungschefs hatte Audi in den vergangenen sieben Jahren, die Autos verkaufen sich zäh. Erst Ende Oktober hatte das Unternehmen die Absatzprognose für das laufende Jahr senken müssen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Hätten die Deutschen mit vereinten Kräften dem e-Wahn die viel bessere Wasserstoffmobilität entgegengesetzt, würden wir nun nicht als Menschheit kollektiv falsch abbiegen.
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Wasserstoffmobilität ist zur Zeit nicht besser!!!
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    2. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Doch, ist sie. Wasserstoffmobilität ist zwar nicht sehr energieeffizient (Herstellung), aber das wäre theoretisch irrelevant: man kann Wasserstoff immerhin komplett nachhaltig in Wüstengebieten dieser Welt in unendlihcher Menge herstellen und die Flüssigkeit komprimiert transportieren. Und dabei entstehen keine Umweltprobleme. Das ist allemal besser als die Batterieproblematik.
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Jede technische Revolution wie aktuell die Elektromobilität hinterlässt Spuren und Schicksale. Es ist äußerst bedauerlich das die deutschen Hersteller die Veränderungen mit offenen Augen verschlafen haben und jetzt, mit aller Kraft „noch“ wenn’s dann gelingen mag den Anschluss zu schaffen. Wenn man sich die aktuellen Modelle von Audi, BMW und Mercedes in ihren Showrooms betrachtet, kann ob all den SUVs und PS Monstern mit Energieeffizienzen F und G‘ kaum glauben das sie dieZeitenwende schaffen.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    In Fachkreisen der Mobilität ist diese Entwicklung schon seit langen Jahren erwartet worden. Die deutsche Autoindustrie versperrte sich vor E-Mobility, sie setzten auf die emotionale Komponente, siehe Werbungen mit rotem Faden von Luxus, Sicherheit, Komfort, Geschwindigkeit usw. Sie positionierten das Fahrzeug als Teil der Familie, des Lifestyles, meinten, die nüchternen e-Autos können dieses Gefühl nie erzeugen. Dann kam Tesla. Der Rest ist Zukunft.
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