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Nach Fall Khashoggi CS-Chef reist doch nicht nach Riad

  • Credit-Suisse-Konzernchef Tidjane Thiam wird laut Medienberichten nicht an der für Ende Oktober in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad geplanten Investorenkonferenz teilnehmen.
  • Zuvor hatten schon etliche Chefs grosser Firmen – vor allem aus den USA – den Anlass aus ihrer Agenda gestrichen.
  • Hintergrund der Absagen ist der Fall des verschwundenen saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi.
Grossaufahme von Tidjane Thiam.
Legende: Hat sich's doch noch anders überlegt: CS-Chef Thiam Keystone

Die Credit Suisse ist einer der «strategischen Partner» der Investorenkonferenz, Thiam selbst sitzt neben anderen Konzernchefs im Beratungsausschuss der Veranstaltung.

Die saudi-arabische Regierung will die Wirtschaft ihres Landes diversifizieren, um weniger vom Öl abhängig zu sein, ist dafür aber auf ausländische Investitionen angewiesen.

Absagen mit Signalwirkung

Aus der Schweiz will weiterhin der Chef von ABB, Ulrich Spiesshofer, teilnehmen. Auch der Chef des deutschen Siemens-Konzerns, Joe Kaeser, hat die Absicht, nach Riad zu reisen. Er sitzt ebenfalls im Beratungsausschuss der Konferenz.

Abgesagt haben unter anderen bereits der JP Morgan-Chef Jamie Dimon oder BlackRock-Lenker Larry Fink. Vor allem Dimons Rückzug hat Signalwirkung.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Stäubli  (M. Stäubli)
    Chapeau, Mr. Thiam!
    1. Antwort von Benjamin Perez  (Adelante)
      Hoffentlich
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Inzwischen räumt KSA offenbar ein, dass J. Khashoggi bei einem "schief gelaufenen" Verhör umgekommen ist. Um dss Gesicht zu wahren, wird KSA es sicher als "Unfall" deklarieren.