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Russlandsanktionen treffen Sulzer
Aus Tagesschau vom 11.04.2018.
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Nach Sanktionen Banken frieren US-Konti von Sulzer ein

  • Die Konti des Industriekonzerns Sulzer in den USA sind eingefroren worden.
  • Die Einschränkungen kommen von Seiten der Banken. Als Folge der Sanktionierungen gegen den russischen Sulzer-Grossaktionär Viktor Vekselberg.
  • Sulzer-Sprecher gibt sich zuversichtlich, dass Sulzer im Verlauf der Woche von den Sanktionen befreit wird.

Sulzer dürfe zwar weiterhin Löhne aus- und Lieferanten bezahlen, ansonsten aber keine Zahlungen in Dollar vornehmen und keine Neugeschäfte tätigen. Sulzer kann laut ihrem Sprecher Rainer Weihofen zwar weiterhin die Kunden in den USA bedienen, jedoch nur, wenn entsprechende Verträge vor Freitag der vergangenen Woche abgeschlossen worden seien.

Vergangenen Freitag verhängte die USA Sanktionen gegen russische Unternehmen und Geschäftsleute, die Putin nahestehen. Dazu gehörte auch russische Multimilliardär Viktor Vekselberg. Er besitzt die Renova-Gruppe mit zahlreichen Beteiligungen, darunter an den Firmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach. Vekselberg ist einer der 50 reichsten Menschen der Welt und hat seinen Wohnsitz im Kanton Zug.

Um Sanktionen zu entgehen, kaufte Sulzer am Montag fünf Millionen Sulzer-Aktien von Renova, damit deren Anteil unter 50 Prozent fällt. Nach Abschluss der Transaktion hielt Renova noch 48,83 Prozent an Sulzer.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Hauser  (Nyota)
    Was die USA da macht ist meiner Meinung nach gegen jede friedliche Handlung und ist ein richtiger Wirtschaftskrieg gegen Russland. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn von Russland auch feindliche Reaktionen kommen. Schade dass die Welt so globalisiert ist. Da kann jeder jeden unter Druck setzen und bestrafen für Dinge die andere gemacht haben.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Wenn es denn gegen Russland wäre. So wie es jetzt ausschaut ist es eher gegen jeden. Das wird nicht gut kommen.
  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Da ist halt der grosse Vorteil, wenn man die Heimat verscherbelt. Bei den einen werden die Bergbahnen mal kurz abgestellt, die anderen kommen irgendwie unter den Sanktionshammer
    1. Antwort von Charles Dupond  (Egalite)
      Bingo, der Trumpf der Schweizer Exportfirmen war die Zuverlaessigkeit und Qualitaet des Schweizer Arbeiters und die den Kundendienst mit garantierte Neutralitaet des Staates. An Auslaender verscherbelte Firmen werden in die Handelskriege der Heimatstaaten der Keufer einbezogen und deshalb fuer die Kunden unzuverlaessig. Und das nur fuer eine letzte Megafettung der Verscherbelnden Schweizer Exaktionaere....
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    So ist das halt, wenn man sich auf ausländische Grossinverstoren aus RUS, CN, oder dem arabischen Raum einlässt, statt die heimischen Wurzeln zu behalten. Mein Bedauern hält sich in Grenzen.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Ich denke an die Mitarbeiter, die potenziell betroffen sind. Die können nichts dafür.