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ZHAW-Studie: Sonnenenergie als Jobmotor
Aus HeuteMorgen vom 10.07.2020.
abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
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Neue ZHAW-Studie Jeder zehnte Arbeitslose könnte Stelle in der Solarbranche finden

Mit der Solarbranche die Coronakrise abfedern: Zürcher Forscher zeigen auf, dass das ginge.

Rund 150'000 Frauen und Männer sind derzeit in der Schweiz arbeitslos gemeldet. Fast jede oder jeder Zehnte von ihnen könnte künftig in der Solarbranche eine Stelle finden. Das zeigen Berechnungen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZAHW).

«Der grösste Teil davon sind Monteure, also Leute, die die Anlagen montieren», sagt Felix Nipkow von der Schweizerischen Energie-Stiftung, welche die Studie in Auftrag gegeben hat. «Das sind ungefähr 12'000 Personen. Und 2000 von ihnen sind Fachkräfte, also Fachplaner, die die Photovoltaikanlagen planen und dann realisieren können.»

Umstieg aus anderen Branchen relativ einfach

Vom Restaurant aufs Hausdach: der Umstieg aus Branchen, die wegen der Coronakrise darben und Leute entlassen, wäre relativ einfach, betont Nipkow. «Es braucht sicher bei einer gewissen Zahl dieser Personen zum Beispiel Schwindelfreiheit oder andere Voraussetzungen. Es sind aber keine sehr hohen Anforderungen.»

Die neuen Stellen entstünden aber nur dann, wenn die Photovoltaik deutlich schneller ausgebaut würde als bisher. Das Energiegesetz, das derzeit in der Vernehmlassung ist, will zwar mehr Solarstrom. So schnell, wie ihn sich die Energie-Stiftung wünscht, kommt der Ausbau aber kaum.

Doch das Argument, wonach Solaranlagen nicht nur klimafreundlichen Strom liefern, sondern auch tausende neue Stellen in der Schweiz schaffen, könnte der Photovoltaik in Zeiten von Corona zusätzlichen Auftrieb geben.

HeuteMorgen, 10.07.2020, 6:00 Uhr

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54 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Ob es unter den 150'000 AL-Bezügern 10% Leute hat die sich eignen für aufs Dach, müsste noch geklärt werden. Ob es qualifizierte Leute hat, die in der Planung arbeiten könnten? Gut möglich. Andererseits, bis wir es schaffen das Tempo des PV-Ausbaus um 4 zu Beschleunigen, dürfte es viele Jahre dauern. Also genug Zeit um die Personen anzulernen. Aber in erster Linie müsste der Entwurf für das revidierte Energiegesetz revidiert werden. Sonst passiert da nicht viel.
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  • Kommentar von Noah Schmid  (Schmid)
    Da die ausländischen Ölscheiche und Gasoligarchen ohnehin nicht ewig liefern können, stehen die erneuerbaren Energien langfristig alternativlos da. Nur schon mit den Schweizer Gebäudeoberfläche kann gemäss BFE mehr heimischer Strom produziert werden, als die Schweiz überhaupt heute an Strom verbraucht. Unabhängige Dachstromanlagen sind ausgezeichnete Stauseewassersparer. Eine PV-Anlage liefert übrigens über ihre Lebensdauer über 20 mal mehr Energie als für deren Herstellung benötigt wurde.
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  • Kommentar von Ulrich Jermann  (Nachdenkend...)
    Kein Wunder kommen wir in der Solar Energie Nutzung nicht weiter: So lange für den produzierten Strom kein fairer Preis bezahlt wird und der kleinen Produzent den Strom quasi verschenken muss, werden keine grossen Investitionen getätigt.
    Warum ist das eigentlich so?
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