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Detailhandel: Mobiltauglichkeit lässt zu wünschen übrig
Aus HeuteMorgen vom 23.12.2019.
abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
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Online-Shopping an Weihnachten Per Smartphone einzukaufen, ist vielfach schwierig

Die Mobiltauglichkeit von Schweizer Online-Shops lässt zu wünschen übrig. Das Weihnachtsgeschäft leidet darunter.

Für jährlich rund zehn Milliarden Franken kaufen Schweizerinnen und Schweizer online ein. Und wer online einkauft, macht schon fast die Hälfte dieser Einkäufe übers Mobiltelefon. Das zeigt eine Studie von Google Schweiz und dem Beratungsunternehmen Bain & Company.

«Wir sehen, dass sich die Nutzung des mobilen Kanals – von Smartphones oder von Tablets – massiv steigert», sagt Sebastian Walter, Verantwortlicher für digitale Innovation bei Bain & Company. Jahr für Jahr nehme dies zu «und ist mittlerweile der stärkste Kanal», so Walter.

Viele Shops funktionieren nicht richtig

Noch nie haben so viele Leute in der Schweiz über ihr Mobiltelefon eingekauft. Aber es könnten noch viel mehr sein. Denn viele verlassen die Online-Shops schnell wieder, weil diese nicht richtig funktionieren. Nur zwei, drei Sekunden mögen Nutzerinnen und Nutzer warten, bis etwas am Bildschirm geschieht. Das bringen viele Online-Shops nicht zustande.

Zum einen sei die Ladezeit ein Problem, «zum anderen ist es die Komplexität beim Einkauf selbst» erklärt Walter. Man müsse sich auf einer Seite zurechtfinden, die Produkte sauber in den Warenkorb legen und wiederfinden können. Wenn dies nicht klappe, seien dies «wesentliche Gründe», anderswo einzukaufen.

Das Mobile-Geschäft wird weiter stark wachsen.
Autor: Sebastian WalterBain & Company

Deshalb verlassen gemäss Studie zwei Drittel der Shoppenden den digitalen Einkaufsläden schnell wieder – viel Geschäfte, die in dieser Weihnachtssaison also verloren gegangen sind. Dennoch sagt Digitalexperte Walter: «Das Mobile-Geschäft wird weiter stark wachsen. Das ist das, was uns alle Zahlen zeigen. Und zum Glück fangen die Unternehmen langsam auch an, sich darauf stärker einzustellen.» Die Aussichten für nächste Weihnachten sind also gut.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Eric Wuhrmann  (Eric Wuhrmann)
    Also wenn online dann am PC, nur dort sieht man alles schön ohne ständig rumzuscrollen und an Fingerkrebs zu sterben. Wer nicht Geduld hat bis er Zuhause am Pc oder am Tablet bestellen kann der leidet vermutlich eh am Hyperstress Syndrom.
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  • Kommentar von Wolfgang Schuler  (schulerw)
    Am Smartphone einkaufen, macht nicht viel Sinn, die Browser setzen die Webseiten oft nicht gut um, ausserdem ist bei dem kleinen Bildschirm gute Produktevaluation kaum schnell möglich...und, siehe die anderen Kommentare, denkt an die Läden, wo man noch mit Menschen reden kann...
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  • Kommentar von Pascal Moser  ("Die Welt ist zum Verändern, nicht zum Ertragen da.")
    Gleichzeitig werden Studien veröffentlicht, wie schlecht es dem Detailhandel wegen des Onlinehandels geht. Aber klar sollten wir hier auf Google hören und alle kleinen Onlinehändler, ordentlich zurechtweisen. Sollten die Leute sonst wegen des fehlenden Komforts tatsächlich noch in den Laden gehen, könnte noch unsere Binnenwirtschaft profitieren. In Zeiten in denen wir alle Effizienzgewinne und Kontrolle an einzelne grosse Konzerne abgeben passt das nicht
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