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Oxfam-Bericht Reichtum der Reichsten – vier absurde Fakten

Ein neuer Bericht zeigt, wie ungleich das Vermögen auf der Welt verteilt ist – bis hin zur Absurdität.

Jedes Jahr veröffentlicht die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam ihren Ungleichheitsbericht – zeitlich abgestimmt mit dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Seit Jahren zeigt sich das gleiche Bild: Reiche werden noch reicher und der Graben zu den ärmeren Menschen wird noch tiefer.

Konkret: 2025 ist das Vermögen von Milliardärinnen und Milliardären um 2.5 Billionen US-Dollar gewachsen, auf insgesamt 18.3 Billionen US-Dollar. Die 12 reichsten Menschen sind nun reicher als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Grafik des weltweiten Vermögens von Milliardären von 1987 bis 2025 in Billionen US-Dollar.
Legende: Seit 2020 ist das Vermögen der Milliardäre von rund 10 Billionen US-Dollar (inflationsbereinigt) auf über 18 Billionen US-Dollar gestiegen, was einem Anstieg von circa 80 Prozent entspricht. SRF

Diese grosse Ungleichheit auf der Welt führt zu teils absurden Gegebenheiten. Hier sind einige unglaubliche Fakten, die der Bericht aufzeigt:

Elon und die 100er-Note

Elon Musk ist laut dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» aktuell der reichste Mensch der Welt, mit einem Vermögen von über 480 Milliarden US-Dollar. Sein Vermögen wächst so schnell, dass er nur gerade vier Sekunden braucht, um das zu verdienen, was die Durchschnittsperson weltweit in einem ganzen Jahr verdient. Deshalb, so rechnet Oxfam aus, lohne es sich für Musk eigentlich nicht, eine 100er-Note vom Boden aufzulesen. Denn in der Zeit, in der er sich bücke, habe er bereits fast 9000 US-Dollar verdient.

Vier Männer versus alle Kühe

Die vier reichsten Personen der Welt sind neben Tesla-CEO Elon Musk, Google-Erfinder Larry Page, Softwaregründer und Tiktok-Investor Larry Ellison und Amazon-Chef Jeff Bezos. Sie haben zusammengezählt ein Vermögen von 1.24 Billionen Dollar. Und damit sind sie mehr wert als alle Kühe auf der Welt. Denn der geschätzte Wert der Rinder weltweit beträgt laut Oxfam 1.21 Billionen Dollar.

Ein lukrativer Powernap

Ein kurzer Powernap soll gesund sein, heisst es aus Wissenschaftskreisen. Für Milliardärinnen und Milliardäre ist er auch noch profitabel. So verdienen sie laut Oxfam-Bericht während eines 20-minütigen Nickerchens im Durchschnitt 6000 Dollar. Gute Nacht! (Natürlich spielt es keine Rolle, ob die Leute schlafen, dösen oder wach sind. Es ist vielmehr die Zeit, die ihr Geld «arbeiten» lässt).

Privatvermögen versus öffentliches Vermögen

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Die Welt ist in den letzten 50 Jahren insgesamt reicher geworden – und zwar massiv. Das Weltvermögen stieg von 107 Billionen Dollar im Jahr 1980 auf heute 575 Billionen Dollar. Dabei floss der allergrösste Teil des neu gewonnenen Vermögens auf private Konten. Der Anteil an öffentlichem Vermögen, etwa von Schulen, Spitälern oder staatseigenen Unternehmen, nahm in der gleichen Zeit stark ab, von damals 28 Prozent des Gesamtvermögens auf heute 12 Prozent.

Mit Scrollen Milliardäre beschenkt

Die Weltbevölkerung verbringt jeden Tag 11.8 Milliarden Stunden (!) auf den sozialen Medien. Die Zahlen von 2025 zeigen: Am beliebtesten ist Tiktok, gefolgt von Youtube, Facebook, Whatsapp, Instagram, X, Snapchat und weiteren Plattformen. Alle diese Unternehmen haben Milliardäre als Investoren. Jede Stunde scrollen lässt deren Kasse klingeln.

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SRF 4 News, 19.011.2026, 1 Uhr ; 

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