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Pharma-Konzern muss sparen Bayer baut 12'000 Stellen ab

Legende: Audio Stellenabbau bei Bayer: Unklar, ob Schweiz betroffen abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
02:28 min, aus Info 3 vom 29.11.2018.
  • Der deutsche Chemiekonzern Bayer baut in den nächsten drei Jahren weltweit 12'000 Stellen ab – davon zahlreiche in Deutschland.
  • Der Konzern will damit Kosten sparen und wettbewerbsfähiger werden, heisst es in einer Mitteilung von Bayer.
Legende: Video Aus dem Archiv: Mega-Deal zwischen Monsanto und Bayer abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
Aus 10vor10 vom 14.09.2016.

Der grösste Teil des Stellenabbaus werde auf das Pflanzenschutzgeschäft und auf die übergreifenden Konzernfunktionen entfallen, teilte das Unternehmen in Leverkusen mit.

Bayer ist in den Sparten Pharma und Agrarchemie tätig. In der Schweiz beschäftigt Bayer rund 1600 Personen. Inwiefern der Standort Schweiz vom Stellenabbau betroffen ist, ist nicht bekannt.

Klagen und wenige Neuentwicklungen

Der Konzern sieht sich in den USA nach der Übernahme von Monsanto mit zahlreichen Klagen wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat konfrontiert.

Die Kläger werfen dem von Bayer übernommenen US-Unternehmen Monsanto vor, mit Glyphosat ein krebserregendes Mittel verkauft und nicht ausreichend über die Schädlichkeit informiert zu haben. Bayer weist diese Vorwürfe entschieden zurück.

Auch im wichtigen Pharmageschäft, hatte der Konzern zuletzt wenig erfolgversprechende Neuentwicklungen zu vermelden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Bayer tappt in die gleiche Falle wie einst ABB.Der schieren Grösse wegen kauft man überteuert einen Konzern,der seit Jahren einer Prozesslawine zusteuert.Die Monsanto- Aktionäre und deren Oberhaus dürften sich dusslig gelacht haben,als Bayer denen auf den Leim kroch.Wie einst ABB Asbest klebt nun Bayer Glyphosat im Getriebe.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Wird da auch beim Sponsoring von Bayer Leverkusen gespart? Dadurch gar die Gehälter der Spieler gekürzt? Und die Eintritte für die arbeitslosen Fans ihres Heimclubs reduziert?
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  • Kommentar von Anita Rusterholz (Anita Rusterholz)
    Pflügen i.d.LW wird mit Glyphosat überflüssig. Und dazu kommt das Saatgut,das durch gentechn.Veränderung gegen Glyphosat unempfindlich ist. Eigentlich scheusslich, dass u/ BR nicht längst das Gift verbietet! Glyphosat vernichtet alles. Artensterben! Und wir Menschen werden auch krank. Eine biologische (gen- und glyphosatfreie) LW könnte Milliard.Menschen ohne viel Mehraufwand ernähren. Das ist die Wahrheit. Nur sollte der Mensch endlich bereit sein, weniger Fleisch zu essen. Der Umwelt zuliebe.
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