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So günstig war Erdöl schon seit Jahren nicht mehr
Aus Tagesschau vom 09.03.2020.
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Preiskrieg im Gange Ölpreis bricht um 30 Prozent ein

  • Nach dem Beginn eines Preiskrieges zwischen Saudi-Arabien und Russland ist der Erdöl-Preis um etwa 30 Prozent gefallen.
  • Der Absturz der Sorte Brent um 31.5 Prozent auf 31.02 Dollar je Barrel ist laut Experten der grösste Rückgang seit Januar 1991 zu Beginn des ersten Golfkrieges.

Dies gilt auch für US-Leichtöl, das sich zunächst um rund 27.5 Prozent auf 30 Dollar je Fass verbilligte. Experten sagten einen Wochen oder Monate dauernden Konflikt voraus. «Saudi-Arabien und Russland sind in einen Öl-Preiskrieg eingetreten, der begrenzt und taktisch sein dürfte», schrieb die Eurasia Group in einer Analyse.

Am Freitag waren die Gespräche zwischen der Opec und Russland über eine gemeinsame Förderbremse gescheitert. Der saudi-arabische Erdölkonzern Saudi Aramco kündigte darauf hin an, den offiziellen Verkaufspreis für alle Erdöl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollten sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen.

Das Königreich – der weltgrösste Öl-Exporteur – will zudem seine Förderung hochfahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag erfuhr. Der Ölpreis steht bereits wegen der Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Epidemie unter Druck.

SRF 4 News, 06:00 Uhr; sda/reu/morr; spic

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13 Kommentare

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  • Kommentar von tom martini  (tomline)
    Zumindest sollte das dem Fracking den Todesstoss geben, das gehört sowieso verboten.
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    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Wird es wohl nicht. Fracking ist leider sehr flexibel und schnell machbar. Sobald es sich rechnet, ist Fracking innert kürzester Zeit wieder da... Zudem ist Fracking immer günstiger geworden. Vor 8 Jahren mussten für Fracking noch 90 USD pro Barrel bezahlt werden. Heute ist es bereits die Hälfte. Fracking wird wohl nicht mehr so rasch verschwinden. Leider.
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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Preiskrieg ? Nein, der Saudische König sollte gestürzt werden. Saudi Arabien und Russland verkaufen komplett unterschiedliches Oel. Russland der Marke URAL und in sehr geringem Masse Brent oder WTI. Hinzu kommt, dass Russland wenig über Spotmärkte vermarktet sondern mit langjährigen Vertragen die erst nach ein paar Monaten Preisnachlässe generieren. Der Goldpreis steigt massiv und Russland mit über 2200 Tonnen holt die nächsten 20 Mrd. USD ein.
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    1. Antwort von Hans Peter Auer  (Ural620)
      Und die USA mit ihren 8133 Tonnen (Stand 2019) Goldreserven demnach ca. 100 Milliarden!
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    2. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Ist da unser in den USA gelagertes Gold schweizer Gold mit eingerechnet? Oder haben das die Knaller die an den immer währenden Aufschwung geglaubt haben schon verkauft?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Ist doch logisch, dass die Ausbreitung des Coronavirus auch entsprechende Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf alles, was mit "Mensch" zu tun hat, zeigt, hat. Es ist an der Zeit, dass die Menschheit das "Wirtschafts- und Lebens-Tempo" verringert. Das gibt Zeit, Zeit um über das eigene Handeln nachzudenken....Regierung, Politik, Verwaltungsapparat, Wirtschaft, Industrie,... und Bevölkerung/KonsumentenInnen.
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