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Rote Zahlen bei Boeing Das Grounding der 737 MAX hinterlässt Spuren

  • Der US-Luftfahrtriese Boeing hat wegen der Krise um den mit Flugverboten belegten Unglücksjet 737 Max seinen ersten Jahresverlust seit mehr als zwei Jahrzehnten erlitten.
  • Das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus von 636 Millionen Dollar abgeschlossen.
  • Es ist das schlechteste Ergebnis für den Flugzeugbauer seit dem Jahr 1997.
Video
Boeing 737 Max 8 bleibt in einigen Ländern am Boden
Aus 10vor10 vom 11.03.2019.
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Diese Schätzung nannte der US-Flugzeughersteller bei der Präsentation seiner Geschäftszahlen für das vergangene Jahr. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 10.5 Milliarden Dollar verdient. Der Umsatz brach um 24 Prozent auf 76.6 Milliarden Dollar ein.

Die 737 Max wurde im März 2019 nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten rund um den Globus mit Flugverboten belegt. Wann die Maschinen wieder abheben dürfen, ist unklar. Boeing ging zuletzt von «Mitte 2020» aus, doch die Entscheidung liegt bei den Aufsichtsbehörden.

Sonderkosten von über 18 Milliarden

Boeing rechnet wegen der Flugverbote inzwischen mit mehr als 18 Milliarden Dollar an Sonderkosten. Das Unternehmen hatte die Produktion des Bestsellers diesen Monat bis auf Weiteres gestoppt. «Wir konzentrieren uns darauf, die 737 Max sicher wieder in den Betrieb zurückzuführen und das langjährige Vertrauen in die Marke Boeing wiederherzustellen», erklärte Konzernchef Dave Calhoun.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Emil Brand  ((Inkognito))
    Bei zwei Abstürzen eines Flugzeuges, das aerodynamisch unausgewogen ist, - Platzierung neuer Triebwerke - , eines dazumal nicht korrekt funktionierenden MCAS mit nur einem eingesetzten Sensor - eines ersten Softwareupdates März 2019, (Flugzeugrevue 27.3.2019), das eher als Haurucklösung aussah, fehlerhaftem Chip im Bordcomputer (NZZ, 5.8.2019) und nicht redundant arbeitender Software, steht Trauer und Mitleid nur für die Opfer im Zentrum.
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    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Das Flugzeug ist sicher zu fliegen.

      Das Problem ist, dass es sich nicht so fliegen lässt wie eine B-737 NG (zum Beispiel).

      Es müsste neu zertifiziert werden, und auch die Piloten müssten eine vollständige Zertifizierung auf diesem neuen Typ erreichen. Das kostet halt… und das war, was ein grosser Kunde von Boeing (Southwest) nicht wollte.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Dann pumpt der Staat eben etwas Geld nach, kein Problem.;))
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