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Peter Spuhler vor einem Stadler-Zug.
Legende: Nach 30 Jahren bei Stadler Rail tritt Peter Spuhler als Geschäftsführer zurück. Keystone
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Rückzug als Unternehmer «Es wird nie einen Peter Spuhler als Bundesrat geben!»

Peter Spuhler tritt als Konzernchef von Stadler Rail zurück, doch eine Rückkehr ins Bundeshaus hat für ihn keine Priorität.

SRF News: Sie haben heute den Rücktritt als Geschäftsführer von Stadler Rail bekanntgegeben. Warum?

Peter Spuhler: Ich bin seit November 1987 in der operativen Verantwortung bei Stadler Rail, ich werde in 15 Monaten 60 Jahre alt. Es ist irgendwann an der Zeit, dass man sich als verantwortungsbewusster Unternehmer um die Frage des Generationenwechsels kümmert. Ich dachte, es wäre jetzt eine gute Möglichkeit, auf Ende Jahr den Rücktritt bekannt zu geben.

Was bedeutet Ihr Rücktritt für Stadler Rail?

Es ist einer der schwierigsten Momente als Unternehmer, wenn man vor dieses Thema gestellt wird. Wir haben die Wachablösung in der Unternehmung über mehrere Jahre von langer Hand vorbereitet. Es ist sehr wichtig für eine Firma, die so komplex organisiert ist und so komplexe Produkte herstellt, dass da keine Schnellschüsse geschehen. Man muss sich der Verantwortung gegen innen und aussen bewusst sein und einen solchen Übergang seriös durchführen.

Peter Spuhler und Thomas Ahlburg.
Legende: Peter Spuhler und sein designierter Nachfolger Thomas Ahlburg. Keystone

Sie bleiben Stadler Rail als Verwaltungsratspräsident erhalten. Thomas Ahlburg, Ihr bisheriger Stellvertreter als Konzernleiter, wird Geschäftsführer. Weshalb ist er der richtige Mann für den Job?

Thomas Ahlburg ist jetzt sechseinhalb Jahre bei uns. Er führt das grösste Werk – das Flaggschiff des Konzerns – und er konnte mein Vertrauen und jenes des Verwaltungsrats gewinnen. Es ist natürlich immer das Beste, wenn man Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzen kann.

Sie waren über zehn Jahre für die SVP im Nationalrat. Schliessen Sie eine Rückkehr in die Politik aus? Zum Beispiel als Ständerat?

Ich habe immer gesagt, dass ich das nicht a priori ausschliesse, aber es steht jetzt überhaupt nicht im Vordergrund.

Aber eine Rückkehr bleibt möglich?

Die schliesse ich nicht partout aus, aber wir haben einen hervorragenden Ständerat im Thurgau mit Roland Eberle von der SVP – und ich werde bald 60 Jahre alt. Ich bin also eigentlich nicht darauf aus, zurück in die Politik zu gehen.

Sie haben früher gesagt, Bundesrat möchten Sie nicht werden. Bleibt das so?

Ich habe immer gesagt: Bundesrat unter keinen Umständen. Das bleibt ganz sicher so. Es wird nie einen Peter Spuhler als Bundesrat geben!

Das Gespräch führte Philipp Inauen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Als Politiker im Ständerat hätte er mehr Einfluss denn als Bundesrat. Da könnte er seine Ideen besser verkaufen. Herr Blocher war ja als Bundesrat auch eher "ruhig gestellt" als vorher im Nationalrat.
  • Kommentar von Christian Halter  (Halterius)
    Peter Spuhler for Bundesrat!!! :D
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Das glaube ich nicht. Er trat ja nur aus dem NR, weil er sich seiner Firma vermehrt widmen wollte. Jetzt da die Firma wieder auf soliden Beinen steht, der Frankenschock überwunden, hat er mehr Zeit. Er lässt ja einen eventuellen Wiedereinstieg in die nationale Politik offen, wie in seinem Interview im Echo der Zeit zwischen den Zeilen zu vernehmen war.