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Salärdebatte bei Bundesbetrieb SBB-Chef Andreas Meyer ist nicht mehr Lohn-Millionär

  • SBB-Chef Andreas Meyer hat vergangenes Jahr 987'442 Franken Salär erhalten. Das geht aus dem Kaderlohnreporting hervor, welches der Bundesrat veröffentlicht hat.
  • 2017 erhielt der CEO der SBB noch 1'007'235 Franken.
  • Grund für die geringere Entschädigung war die Reduktion der variablen Entschädigung für alle Mitglieder der Konzernleitung auf 40 Prozent. Dazu gehören beispielsweise die Boni. Gleichzeitig wurden die Fixgehälter erhöht.
  • Bei der Schweizerischen Post erhielt die zurückgetretene Konzernchefin Susanne Ruoff dank ihrer sechsmonatigen Kündigungsfrist einen Jahresfixlohn von 620'000 Franken ausbezahlt.
Video
Aus dem Archiv: SBB verteidigt den Lohn für seinen Chef
Aus ECO vom 06.02.2017.
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Über die Freigabe der zusätzlichen Boni in Höhe von 453'280 Franken wird nach Abschluss der Untersuchungen des Bundesamtes für Polizei Fedpol zu den Verletzungen des Subventionsrechts im Postauto-Skandal entschieden.

Erhält Ruoff die Boni in voller Höhe würde sie für das Jahr 2018 mit einem Salär von 1.1 Millionen Franken zur Topverdienerin aufsteigen.

Susanne Ruoff
Legende: Ex-Postchefin Susanne Ruoff könnte mit variablen Vergütungen zur Topverdienerin aufsteigen. Keystone

Postfinance-Chef Hansruedi Köng bekam im vergangenen Jahr 828'977 Franken ausbezahlt - Fixlohn und Boni zusammengezählt. Der Chef der Ruag Urs Breitmeier erhielt 776'795 Franken und Suva-Chef Felix Weber bezog ein Gehalt von 613'375 Franken.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Portmann  (Jackson)
    Die Bundespolitiker/innen als Volksvertreter sollten Mut, Moral und Ethik zeigen, wenigstens bei Bundesangestellten eine Lohndeckelung einzuführen. Man sieht es ja, hohe Löhne sind kein Garant für qualitativ hochstehende Arbeit dieser Manager/innen. Ich bin überzeugt, auch ein Bruchteil dieser abgehobenen, fürstlichen Löhne würde genügen, um qualitativ hochstehend arbeitende Manager/innen bei Bundesbetrieben anstellen zu können.
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  • Kommentar von Andreas Müller  (Hugh Everett)
    Wollen wir sammeln? Ich gründe die Aktion Brot für Andreas Meyer. Wer hilft mit?
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    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Ich helfe hier gerne mit, würde es aber ausweiten, Brot für alle CEO's der Bundesbetriebe oder bundesnahen Betriebe, wer weniger als 1 Mio verdient, resp. bekommt. Denn weniger als 1 Mio ist ein Skandal, das ist unterer deren Würde und verstösst gegen ihr Recht, gleicjet Lohn für gleiche Arbeit. Sie verdienen es nicht, aber sie haben es zu bekommen.
      Die VR's wollen das so, sonst müssten sie ihr hohen Saläre ja auch anpassen.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Halt noch einmal ein Versuch: Herr Müller, solange gewisse Spitzensportler das 70ig-fache an Jahreseinkünften "verdienen", müssen wir als Büezer, Angestellte, Rentner und pünktliche Steuerzahler(innen) keine Sammelaktion für "Andreas Meyer" (der SBB-CEO über fast 30000 (!) MitarbeiterInnen) eröffnen!
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  • Kommentar von Fritz Zobrist  (fjzo)
    Es ist schon erstaunlich, wenn Bonis ausbezahlt werden, auch wenn die wichtigsten Zielsetzungen nicht erfüllt sind. Z.B.: Ergebnisse Personal-zufriedenheit, Pünktlichkeit (Kunden) und der Sparten Güter- sowie Reiseverkehr!
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