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Schweizer Unternehmen Frauenanteil in Geschäftsleitungen ist gestiegen

  • Der Anteil von Frauen in Geschäftsleitungen ist von 7 auf 9 Prozent gestiegen.
  • Bei den Verwaltungsräten liegt der Frauenanteil erstmals über der 20-Prozent-Grenze.
Legende: Video Aus dem Archiv: Wie Frauen an die Spitze kommen ... könnten abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
Aus SRF News vom 08.06.2018.

Bei den SMI-Konzernen, also den grössten 20 Unternehmen der Schweiz, machen Frauen 10 Prozent der Geschäftsleitungsmitglieder aus. Das geht aus dem 14. Schillingreport von Guido Schillings gleichnamiger Kadervermittlungsfirma hervor.

Bei den Verwaltungsräten habe der Frauenanteil mit 21 Prozent erstmals die Grenze von 20 Prozent geknackt. Im Vorjahr waren erst 19 Prozent aller Verwaltungsräte Frauen gewesen.

Spitzenwert reicht nicht aus

Trotzdem reiche dieser Spitzenwert nicht aus, wenn bis 2022 30 Prozent erreicht werden sollen, heisst es in dem Report.

Der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen stieg zwar von 7 auf 9 Prozent. Insgesamt sitzen aber nur in knapp der Hälfte der Unternehmen überhaupt Frauen in der Geschäftsleitung.

Wir können diesem Thema nicht genügend Aufmerksamkeit schenken.
Autor: Guido SchillingHerausgeber des Schillingreports

«Wir können diesem Thema in Zeiten von Fachkräftemangel und abflachender Migration nicht genügend Aufmerksamkeit schenken», sagte Herausgeber Guido Schilling.

Erfreuliche Entwicklung im öffentlichen Sektor

Im öffentlichen Sektor sind Frauen dem Report zufolge weiter auf dem Vormarsch. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil weiblicher Topkader von 16 auf 18 Prozent.

Der öffentliche Sektor habe schon lange erkannt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie der Schlüssel zu einer ausgewogenen Gender Diversity ist, so Schilling, «deshalb gelingt es der öffentlichen Verwaltung überdurchschnittlich gut, qualifizierte weibliche Topkader zu gewinnen».

Der Schillingreport umfasst die 117 grössten Arbeitgeber der Schweiz sowie den Bund und alle 26 Kantone.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Die Gründe für den Anstieg sind vielseitig. Und nicht ganz alle werden mit besserer Qualifikation und höherer "Sozialkompetenz" zu tun haben.
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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Frauen, die Toppositionen einnehmen sollten von den Dogmen des Feminismus wegkommen. Sonst müssen sie systematisch alle Männer im Unternehmen schikanieren und rausmobben. Wenn dann nur noch feministische Frauen in einem Unternehmen verbleiben gibt es vielleicht eine ganz grossartige Kita, gratis Yoga-Kurse, veganes Essen in der Kantine, aber niemanden mehr der das Unangenehme, nämlich die Arbeit, erledigt. Der heutige Feminismus ist mit Erfolg in der Wirtschaft nicht vereinbar.
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  • Kommentar von Daniel Matzenauer  (ComingHome)
    Wollte mal etwas zum "klassischen Rollenmodell" sagen. Diesem hängt man heutzutage mehrheitlich negative Etiketten um ("nicht mehr zeitgemäß" etc.). Vielleicht bin ich tatsächlich unverbesserlich konservativ, aber ich glaube eben schon auch an die vielen positiven Auswirkungen, die es mit sich bringt, wenn eben Mann Mann und Frau Frau sein darf - eben ganz nach den verschiedenen natürlichen Veranlagungen in den beiden Geschlechtern. Sollen denn Männer halbe Frauen und Frauen halbe Männer werden?
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    1. Antwort von u. Felber  (Keule)
      Stimme ihnen völlig überreich, jeder der ein 2 Kinder hat, ein Mädchen und ein junge, der sieht ganz klar die unterschiede. Die verschwinden später im Berufsleben ja nicht einfach. Will nicht heissen, das Frau nicht arbeiten darf, aber eben, viele wollen einfach auch nicht.
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