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Legende: Video Mathias Gantenbein, Chef Flughafen Bern-Belp: «Wir haben viel gearbeitet in der Nacht» abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus News-Clip vom 30.08.2018.
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Skywork-Grounding «Der Flughafen ist nicht unmittelbar bedroht»

Skywork Airlines hat am Mittwochabend den Betrieb eingestellt. Man gebe die Betriebsbewilligung freiwillig ans Bundesamt für Zivilluftfahrt zurück, teilte die Fluggesellschaft mit.

Für den Flughafen Bern-Belp war Skywork der grösste Kunde. Was das Grounding für sein Unternehmen bedeutet, sagt Flughafenchef Mathias Gantenbein.

Mathias Gantenbein

Mathias Gantenbein

Chef Flughafen Bern-Belp

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Mathias Gantenbein ist der Direktor der Flughafen Bern AG.

SRF News: Was empfehlen Sie Passagieren, die ein Ticket von Skywork haben?

Mathias Gantenbein: Passagieren mit Tickets von Skywork empfehlen wir, nicht am Flughafen zu erscheinen und sofort die Buchungsstelle zu kontaktieren.

Was machen Sie mit Passagieren, die trotzdem jetzt in Bern-Belp stranden?

Wir versuchen, diesen Passagieren bestmöglich zu helfen. Wir unterstützen sie beispielsweise mit einem Transfer an den Bahnhof Bern. Und wir versuchen, alternative Reisemöglichkeiten aufzuzeigen, so gut das geht.

Wir verlieren in unserem Streckenangebot Anbindungen an wichtige europäische Städte.
Autor: Mathias GantenbeinChef Flughafen Bern-Belp

Die Fluggesellschaft Skywork ist der grösste Kunde des Flughafens Bern. Was bedeutet das für Sie, dass das wichtigste Standbein von einem Tag auf den anderen wegbricht?

Das bedeutet zwei Dinge. Zum einen verlieren wir in unserem Streckenangebot Anbindungen an wichtige europäische Städte. Zum anderen verliert der Flughafen kurzfristig rund einen Drittel seines Umsatzes.

Ist der Flughafen Bern in seiner Existenz bedroht?

Das ist unmittelbar nicht der Fall.

Sehen Sie eine Möglichkeit, dass eine andere Airline die Flüge von Skywork übernimmt?

Wir haben in der Vergangenheit Gespräche geführt und werden auch in Zukunft Gespräche mit unterschiedlichen Fluggesellschaften führen. Diese Gespräche finden statt und werden jetzt natürlich intensiviert. Aber es ist viel zu früh, dazu etwas zu sagen.

Das Gespräch führte Christian Liechti.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Aeschlimann  (TinuAeschlima)
    Bitte keine weiteren Steuergelder für dieses Fass ohne Boden! Die Pleite kam alles andere als überraschend und mit Zürich, Basel und Genf hat Bern bereits gute Anschlüsse an internationale Flughäfen. Der Bundesrat und Staatsoberhäupter könnten eben so gut von Payerne aus fliegen. Macht den Laden bitte endlich dicht!
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    1. Antwort von Moritz Rufer  (MR2)
      Der Flughafen ist für Bern als Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, Bern braucht den Flughafen genauso wie der Flughafen Bern braucht.
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  • Kommentar von Beat Kessler  (KLERUS)
    Ich lebe seit beinahe zwei Jahrzehnte in der Stadt Bern und bin noch nicht einmal von Belp aus geflogen. Weil entweder das Angebot nicht vorhanden war, oder weil ich schlicht nicht an diese Möglichkeit gedacht habe!
    Eigentlich braucht es diesen Flughafen auch gar nicht und es wäre klüger daraus ein Naturschutzgebiet zu gestalten! Ausserdem haben wir schon genug Lärm in der Schweiz und es wäre klüger den Laden dicht zu machen. MfG
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    1. Antwort von Moritz Rufer  (MR2)
      Ich fliege praktisch jedes mal von Belp aus und es sind die mit Abstand angenehnsten Flüge. Kein Stress, nahe am Wohnort, ruhig und Überschaubar. Ich war schon auf vielen Flughäfen, aber in Belp zu landen oder zu starten ist immer wieder eztwas besonderes.
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    2. Antwort von Benjamin Perez  (Adelante)
      Ihre Forderung ist nur gerechtfertigt wenn Sie überhaupt nicht fliegen. Sie sagen es gäbe zu viel Lärm in der Schweiz. Sollen die Zürcher oder Genfer Basler IHRE Lärmemissionen aushalten, wenn Sie fliegen? und hier in Bern bitte keinen Fluglärm? Ihre Meinung= Egoismus
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Bern im Ausnahmezustand!
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