Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Starker Preisanstieg Traum vom Eigenheim rückt für viele in weite Ferne

  • Wohnimmobilien werden in der Schweiz immer teurer. Das geht aus einer Studie der UBS hervor.
  • 2019 sind die Preise für Wohneigentum so stark gestiegen wie seit 2014 nicht mehr.
  • Wohnungen und Einfamilienhäuser verteuerten sich um jeweils rund zwei Prozent.
Video
Aus dem Archiv: Eigenheim für immer weniger erschwinglich
Aus Tagesschau vom 29.11.2019.
abspielen

Und auch im laufenden Jahr dürften die Preise für Eigenheime leicht steigen. Nach wie vor sind demnach die rekordtiefen Zinsen und die damit verbundene Jagd der Investoren nach Rendite die Haupttreiber für die steigenden Preise von Wohnimmobilien. Eigenheime in zentralen Lagen sind davon stärker betroffen als in der Peripherie.

Kleines Angebot mitschuldig an Preisen

Dass die Preise weiter steigen, liegt auch daran, dass das Angebot an Eigenheimen tief ist im Vergleich zu Mietwohnungen. Aktuell betreffen nur 40 Prozent der Baugesuche Eigenheime.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser treten dagegen seit 2016 auf der Stelle. Einzig an Spitzenlagen steigen die Preise.

Geschäftsmobilien unter Druck

Bei den Geschäftsimmobilien geraten Büroflächen an Zentrumslagen immer mehr unter Druck. Vor allem in Zentrumslagen seien Konjunkturrisiken zu wenig eingepreist, heisst es. Das Beschäftigungswachstum gehe zurück und die schwächeren Wirtschaftsaussichten drückten auf die Nachfrage. Doch trotz des steigenden Überangebots seien die Mieten in Innenstädten im Durchschnitt weiterhin zu hoch, sagt Claudio Saputelli, CIO von UBS Real Estate.

Belastet wird der Markt für Geschäftsflächen auch vom Onlinehandel, der auch dieses Jahr um 10 Prozent wachsen dürfte. Dem stationären Handel stehe im besten Fall wachstumsmässig eine Nullrunde bevor, schreibt die UBS.

SRF 4 News; 11:00 Uhr; awp/dpa; stav;bisv

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Ich vermisse die Eigentumsförderung für den Mittelstand. Wer mich jetzt angreifen soll wegen Luxus usw., bitte ganz hinten anstehen. Wir pumpen ein Leben lang Hunderttausende in die Miete und hinterfragen das System nicht. Fataler Fehler, denn wenn Eigentum für die Investoren Kapital bedeutet, hätte es für Private das gleiche Funktion. Insbesondere der Altersarmut könnte Eigentum entgegenwirken. Hypothek muss nicht pünktlicher bezahlt werden, als die Miete. Problem sind also die 20%.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    "Wohnimmobilien werden in der Schweiz immer teurer. Das geht aus einer Studie der UBS hervor." Nicht vergessen zirka 60% des akkumulierten globalen Finanzkapitals sucht ein Plätzchen zum sich verwirklichen, den Immobilenmarkt. Regeln wird dies nicht auf nationaler Ebene, wer wird es tun? Der Globalisierte, unkontrollierte Finanzmarkt sicher nicht. Auch mit ins Bild gehört, dass da ein paar Superschlaue pro Jahr den MieterInnen 15-18 Milliarden gegen geltendes Mietrecht aus der Tasch ziehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Natürlich ist es gängige Wirtschaftspraxis und nicht Verbotenes, die Preise nach Angebot und Nachfrage zu richten. Aber eben: Die neoliberale Wirtschaftsordnung kennt keine menschenfreundliche Ethik. Ist erbarmungslos. Wer die Ellbogen am dreistesten einsetzt, „sahnt“ finanziell am meisten ab. Die wirtschaftlich und sozial „Schwächeren“ haben mehr und mehr das finanzielle Nachsehen - gegen die Bundesverfassung, nach der sich die Stärke einer Gesellschaft am Wohl des „Schwächeren“ misst.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Vale Nipo  (VNxpo)
      Ja, der unkontrollierte Kapitalismus kennt keine Menschenrechte. Im Kapitalismus geht es nicht um den Mensch sondern um den Profit. Wir Menschen arbeiten nur noch fürs Geld. Wieso bezahlen wir nicht mit Freundschaft oder Liebe? Tja die Freundschaft und Liebe gebührt halt in erster Linie nur dem Geld. Denn ohne Geld hätte ich nie meinen besten Freund kennengelernt-es geschah durch einen Umzug in ein anderes Quartier und das kostet Geld. Traurig aber wahr!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Vale Nipo: Sie haben recht. Der Kapitalismus kennt bezüglich des Neoliberalismus keine Menschenrechte, keine Barmherzigkeit.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen