Zum Inhalt springen
Inhalt

Teuerste Konzerne der Welt Microsoft überholt Apple und Alphabet

  • Die USA ist weiterhin das Zuhause der teuersten Konzerne der Welt. Von den Top-10 haben acht ihren Sitz in Nordamerika und zwei in China.
  • Mit Nestlé (Platz 15) stammt das teuerste europäische Unternehmen aus der Schweiz.
  • Zusammen mit den Pharmakonzernen Roche und Novartis sind 2018 drei börsenkotierte Unternehmen aus der Schweiz unter den Top-100 vertreten.
Legende: Video Aus dem Archiv: Der verstorbene Paul Allen legte den Grundstein für das teuerste Unternehmen abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.10.2018.

Mit einem Börsenwert von 754 Milliarden US-Dollar ist Microsoft das teuerste Unternehmen der Welt. Das gab das Beratungsunternehmen EY mit der jährlichen Rangliste bekannt. Der Softwareriese verdrängt damit Apple von Platz 1 auf Platz 2 und überrundet auch Alphabet, die Muttergesellschaft von Google. Neu steht Alphabet auf Platz 3, nach dem zweiten Rang 2017.

Die chinesischen Internetkonzerne Tencent (Rang 6) und Alibaba (Rang 9) sind die wertvollsten Nicht-US-Konzerne.

Schweizer Unternehmen machen Plätze gut

Nestlé ist mit einem Börsenwert von 252 Milliarden US-Dollar (Stichtag 21. Dezember) drei Plätze weiter vorne (neu 15., vorher 18. Rang). Ebenfalls höher in der Liste rangieren der Pharmakonzern Roche (+6) und sein Konkurrent Novartis (+4). In den Top 300-Unternehmen befinden sich fünf weitere Schweizer Unternehmen.

Die teuersten Schweizer Unternehmen


Platzierung 2018
Nestlé15
Roche24
Novartis31
Chubb163
Glencore202
UBS230
Zurich242
ABB278

Schwaches Börsenjahr setzt zu

Die 100 teuersten Unternehmen haben einen gemeinsamen Börsenwert von rund 18,1 Billionen Dollar, ein Minus von etwa neun Prozent gegenüber dem Jahr 2017. 63 Prozent des Gesamtvolumens stellen dabei weiterhin die US-amerikanischen Konzerne. Die asiatischen kommen auf 19 Prozent der Gesamtkapitalisierung und die europäischen auf deren 16 Prozent.

Im Länder-Ranking steht die Schweiz auf dem vierten Platz, hinter den USA, China/Hongkong und Grossbritannien.

Weniger Interesse an klassischen Industriekonzernen

Die USA dominieren gemäss EY dank der guten Aufstellung im Technologiesektor. Unter den 100 höchstbewerteten Unternehmen der Welt sind insgesamt 21 US-amerikanische Internet- und Technologiekonzerne platziert – während aus Europa nur zwei kommen. Auch asiatische Konzerne spielen bei der Digitalisierung eine Rolle.

Aus Sicht der Anleger nimmt dagegen die Bedeutung der klassischen Industrieunternehmen weiter ab. Nur noch sechs finden sich den Angaben zufolge unter den Top 100 wieder, vor einem Jahr waren es noch acht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Staune immer wieder bei den Amis. Unglaublich, was die bezüglich Wirtschafts- und Innovationsleistung abliefern. Und dies mit einer Bevölkerung von "nur" 350 Mio. Die EU hat etwa 500 Mio Menschen, China etwa 1310 Mio. - und beide erreichen nicht annähernd das Leistungsvermögen der USA. Vermutlich ist es der mehr als 200jährige Pioniergeist, der die Menschen antreibt. Klarer Beweis, dass Eigenantrieb erfolgreicher ist, als Zwang durch zentralpolitische (diktierte) Vorgaben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Müller (Samuel Müller)
    Nur dumm das so viele Schweizer und Europäer über den grössten Konzern Europas her ziehen und ihn im Mainstream verunglimpfen. Unser Selbstzerstörungs-Idealismus wird immer stärker.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Soviele Unternehmen aus dem kleinen Land CH in den Top 300 zeigt auf, dass die CH sehr gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen vermag. Der Grundstein unseres Wohlstandes. Mit Dingen wie "Konzerverantwortungsinitiative" arbeiten zuviele daran, die Standortvorteile zuvernichten. Es wird in der CH zu oft am Ast gesägt, auf dem es uns so gut geht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen