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Trotz Handelskrieg Chinas Aussenhandel wächst und wächst

Legende: Audio Trumps Zölle ohne gewünschte Wirkung abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
01:27 min, aus HeuteMorgen vom 12.10.2018.
  • Die chinesischen Exporte sind im September unerwartet stark gestiegen.
  • Im Vergleich zum Vorjahresmonat haben die Ausfuhren um 14,5 Prozent zugenommen.
  • Auch die Importe nach China sind auf über 14,3 Prozent gestiegen.

Chinas Handelsüberschuss mit den USA hat inzwischen einen Rekordwert von 34 Milliarden US-Dollar erreicht. Das könnte die Spannungen zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften weiter anfachen. Denn die USA sind nach der EU der zweitgrösste Handelspartner der Volksrepublik. Seit Jahresbeginn wuchsen die chinesischen Ausfuhren insgesamt um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Einfuhren um 20 Prozent zulegten.

US-Zölle bisher wirkungslos

Anfang Februar hatte US-Präsident Donald Trump die Einfuhrzölle für Waren aus China massiv erhöht. Damit sollte verhindert werden, dass die USA mehr Waren importieren als exportieren und somit Geld aus dem Land abfliesst.

Zunächst galten die Zölle nur auf Aluminium und Stahl. Im Sommer wurden sie ausgeweitet auf Industriegüter. China reagierte mit Zöllen in ähnlicher Höhe. Am 24. September haben die USA chinesische Produkte mit einem jährlichen Handelswert von total 253 Milliarden Dollar mit zusätzlichen Zöllen belegt.

Die neuesten Zahlen aus China zeigen: Trumps Zölle haben bisher nicht die gewünschte Wirkung entfaltet. Experten erklären insbesondere das Plus im September damit, dass US-Unternehmen drohende Zusatzzölle umgehen wollten und daher verstärkt in der Volksrepublik einkauften.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die chinesischen Exporte wachsen extrem weiter. China kauft sich die Welt zusammen. Von Afrika bis in die USA, von Australien bis Japan, überall taucht Kapital aus dem Reich der Mitte auf. Es steckt in Firmen, und zwar zu einem Wert von fast 800 Milliarden Dollar, und es liegt in Staatsanleihen, für mehr als 3,2 Billionen Dollar. Surinams Urwälder werden abgeholzt. China rollt den afrikanischen Kontinent auf. In Venedig kaufen sie historische Immobilien "Palazzi" u.a. China wird zur Bedrohung.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Auch die Chinesen kochen nur mit Wasser. In Kamerun haben ein Wasser-KW finanziert und gebaut. - Man kann es heute noch nicht richtig ins Übertragung-Netz einbinden, es fehlt hierfür an der nötigen Technologie. Der neu gewählte Präsident will sich "schmieren" lassen bevor der Auftrag erteilt wird. NB: Nicht an die Chinesen, die können es nämlich nicht, wie wir vor Ort auch feststellen mussten. (smile)
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Die ganze Welt sollte China stoppen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass China die wirtschaftliche Weltmacht wird und den westlichen Firmen seinen in Sachen Menschenrechte vergifteten Stempel aufdrückt.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die sollen sich nur verausgaben und rund um die Welt investieren. Danach kann man ja, wie es anderen Orts ja auch lief, sie wieder rausschicken und heimschicken. (smile) - So läuft es nämlich sofort, wenn's so weit ist.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Ich denke der allergrösste Teil der Exporte aus China, wird im Auftrag von westlichen Firmen in China hergestellt. Mir ist kein 100% chinesischer Hersteller von Weltruf bekannt. Huawei sagt mir etwas, aber gegen Apple und Samsung?
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Mir ist kein chinesisches Produkt bekannt, dass man wirklich brauchen kann. Auch mein 4-Wheel-Bike ist eine reine Katastrophe, sogar der Händler hier in Thailand hat es inzwischen aus dem Verkaufsprogramm genommen. Ich musste wieder auf eine japanische Maschine überwechseln. - Also keine Sorge, die kochen auch nur mit Wasser.
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