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Legende: Bisher läuft die Löschung ohne Schwierigkeiten. Zur Anzahl der abgearbeiteten Anträge will man sich nicht äussern. Keystone
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Wirtschaft Über 90'000 Löschanträge eingegangen

Google löscht jedes zweite unerwünschte Suchergebnis – vorausgesetzt, das Recht auf Privatsphäre ist verletzt worden.

Google erfüllt gut die Hälfte der Anträge von Europäern zur Löschung von Suchergebnissen. Etwa 30 Prozent der Anfragen seien dagegen abgelehnt worden, sagte ein Google-Sprecher. In rund 15 Prozent der Fälle habe man die Internet-Nutzer um zusätzliche Informationen gebeten.

Google erhielt nach eigenen Angaben bis Mitte Juli insgesamt 91'000 Anträge zur Entfernung von 328'000 Links aus Suchergebnissen. Der Internet-Konzern macht keine Angaben dazu, wie viele der Anträge bereits abgearbeitet wurden.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Mai entschieden, dass Europas Bürger Google dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit aus dem Netz verschwinden zu lassen.

Audio
Google geht auf Hälfte der Löschanträge ein
02:01 min, aus Info 3 vom 25.07.2014.
abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.

Es geht um Informationen, die nicht mehr relevant sind oder das Recht auf Privatsphäre verletzen. Gelöscht werden nur Links in Google-Diensten in den 28 EU-Ländern sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz. Das wird von Datenschützern kritisiert.

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Weitere Informationen zu diesem Thema hören Sie in der Sendung «Medientalk». Sie wird einmal im Monat am Samstag um 10.30 Uhr auf SRF 4 News ausgestrahlt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Eddy Dreier , Burgdorf
    In Anbetracht dessen, das die NSA systematisch 80'000'000 Deutsche ausspioniert und deren Menschenrecht auf Privatsphäre verletzt, halte ich Google's 90'000 Löschanträge gerade zu für ein Ablenkungsmanöver, welches das ganze Ausmass auch noch zu verharmlosen versucht.