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Pierin Vincenz bleibt länger in U-Haft
Aus SRF 4 News aktuell vom 16.05.2018.
abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
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Verfahren ausgeweitet U-Haft für Ex-Raiffeisenchef Vincenz verlängert

  • Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz muss noch länger in Untersuchungshaft bleiben.
  • Das Zwangsmassnahmengericht habe die Haft verlängert, teilt die Zürcher Staatsanwaltschaft mit.
  • Pierin Vincenz wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen habe die Staatsanwaltschaft III mögliche weitere, strafrechtlich relevante Transaktionen gefunden, heisst es in der Mitteilung. Die Verlängerung einer Untersuchungshaft kann jeweils für drei Monate beantragt werden.

Die Behörde hat das Verfahren zudem auf zwei weitere Personen ausgeweitet und an deren Wohn- und Arbeitsorten Hausdurchsuchungen durchgeführt. Gegen sie wird wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Geschäftsbesorgung eröffnet, sie befinden sich aber nicht in Haft.

Seit bald drei Monaten im Gefängnis

Bereits seit März 2018 sitzt der ehemalige Raiffeisen-Manager Vincenz inzwischen in Zürich im Gefängnis. Er soll bei Firmenübernahmen der Kreditkartengesellschaft Aduno und der Investmentgesellschaft Investnet ein Doppelspiel gespielt und persönlich abkassiert haben. Vincenz bestreitet die Vorwürfe.

Ermittelt wird aber nicht nur gegen den früheren Banken-Chef. Im Zentrum der Untersuchung steht auch ein ehemaliges Mitglied des Aduno-Verwaltungsrats. Zudem laufen Ermittlungen gegen drei weitere Personen aus dem beruflichen Umfeld von Vincenz.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von marianne marty  (marima)
    Bin mir nicht so sicher, ob in diesem Fall U-Haft angebracht ist..... Besonders dann, wenn die Unschuldsvermutung auch ihre Gültigkeit hat. Damit die Staatsanwaltschaft ihre Abklärungen machen können, gäbe es sicher auch eine humanere Art, den Beschuldigten in Gewahrsam zu nehmen. Ich bin empört und finde diese U-Haft unmenschlich und unverhältnismässig.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn man nichts finden will findet man auch nichts...
  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Maenaetscher, die "nur" Aktionaere kriminell bereichern, werden kaum je in U-, geschweige denn in Strafhaft genommen. Wer jedoch staatliche oder gar eigene Interessen verfolgt, wird HexeRjagdopfer. Komplizierte Haftsachen sollten durch Sonderkommissionen behandelt werden, bis alle Beweise gesichert sind. In Zuerich laesst man einen Staasanwalt mit einem Papierkrtzer allein vor sich hinwursteln, und auch wegen Bagatellen Beschuldigte viel zu lange in U-Haft schmoren....
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Der Pierin sitzt nicht wegen Bagatellen in U-Haft:-(
  • Kommentar von Leo Degelo  (Leo Degelo)
    Schön das vermehrt die Abzocker an die Kandare genommen werden,Vinzenz, Baukartell GR. und hoffentlich noch mehr, denn es ist unser Geld, das sie geklaut haben.
    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Und von was Träumen sie Nachts? Hierzulande werden nur Abzocker angeklagt die die obere Kaste geschädigt haben, hätte er nur Kleinanleger geschädigt, würde er zu hause sitzen, da bin ich halt einfach mal Realist!