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Vergleich im Dieselskandal VW muss Millionenstrafe in Kanada zahlen

  • Der Autobauer Volkswagen muss in Kanada wegen des Dieselskandals eine Strafe in Millionenhöhe zahlen.
  • Ein Gericht in Toronto stimmte einem Vergleich zwischen dem Konzern und der kanadischen Regierung zu.
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Aus dem Archiv: Prozess gegen VW in Deutschland
Aus Tagesschau vom 30.09.2019.
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Der Vergleich sieht eine Strafe von 196.5 Millionen kanadischen Dollar vor – umgerechnet 145.3 Millionen Franken. Volkswagen hatte sich schuldig bekannt, gegen kanadische Umweltschutzgesetze verstossen zu haben.

Die kanadische Regierung hatte im Dezember Klage gegen Volkswagen in 60 Punkten eingereicht. Sie warf dem Autobauer vor allem die gezielte Einfuhr von Autos, die den kanadischen Umweltschutzgesetzen nicht entsprechen, sowie gezielte Desinformation vor. Es geht um die Einfuhr von 128'000 Autos von Januar 2008 bis Dezember 2015.

Schon über 32 Milliarden gezahlt

Die Klage war nach vierjährigen Untersuchungen des kanadischen Umweltministeriums erhoben worden. Volkswagen hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese senkte bei Emissionstests den Schadstoffausstoss, nicht aber im Strassenverkehr.

Im Zusammenhang mit dem Skandal zahlte Volkswagen seither bereits mehr als 32 Milliarden Franken an Strafen und Entschädigungen, vor allem in den USA.

SRF 4 News, 2:00 Uhr; sda/afp/arnf; muv

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