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Wirtschaft Viele neue Bündner Bergbahnen geplant – trotz Krise

Zwar sind die Gästezahlen und der Umsatz in Graubünden massiv eingebrochen. Dennoch werden mehrere Grossprojekte realisiert. Darunter auch zwei Skigebietsverbindungen.

Die Zahlen sind dramatisch. In den letzten drei Wintern haben die Bergbahnen in Graubünden einen Rückgang der verkauften Lifttickets von rund 16 Prozent verkraften müssen – so viel wie in keinem anderen Alpenkanton. Dennoch investiert die Branche wie schon lange nicht mehr.

Erst kürzlich gaben die Bergbahnen von Arosa und Lenzerheide bekannt, ihre Wintersportgebiete zu verbinden. Für 35 Millionen Franken werden zwei Sesselbahnen und eine Luftseilbahn erstellt. Entstehen wird mit 225 Kilometern Piste das zweitgrösste zusammenhängende Skigebiet Graubündens.

«Revolution am Berg»

Nur Laax wird noch grösser sein. Dort sind drei neue Bahnen bereits in Betrieb, vier weitere sollen bis 2016 folgen. «Revolution am Berg» nennt sich das 54 Millionen Franken schwere Erneuerungsprojekt.

Ein weiterer Zusammenschluss steht kantonsübergreifend am Oberalppass an: Die Wintersportgebiete von Sedrun (GR) und Andermatt (UR) sollen ab 2013 erweitert und zur Gotthard-Oberalp-Skiarena verbunden werden. Kostenpunkt: 130 Millionen Franken.

Ins Sommergeschäft investieren will man im Prättigauer Familienskigebiet Grüsch-Danusa. Für rund 25 Millionen Franken ist ein Heidi-Themenpark geplant.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von openyoureyes, Basel
    Mein Unwort des Jahre 2012 und 2013: KRISE! Hört endlich mal auf, ständig solchen Schwachsinn zu verbreiten. Uns geht es besser als ja zuvor. Einzig der Staat und viele Charakterschwache Bürger leben über ihren Verhältnissen, sprich: sie können und wollen nicht mit dem Geld umgehen, dass ihnen auch tatsächlich zur Verfügung steht. Der Staat doppelt nach und nutzt die "Krise" aus, um den ärmsten IV Rentnern und Sozialbezügern auch noch das letzte Hemd auszuziehen! Und natürlich um abzu...
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