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Gleichstellungsreport: Skandinavien erneut vorne
Aus Nachrichten vom 17.12.2019.
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WEF-Studie zur Gleichstellung Die Schweiz liegt auf Platz 18

  • Die Stellung der Frau hat sich im laufenden Jahr leicht verbessert. Das zeigt der Global Gender Gap Report 2020 des Weltwirtschaftsformus WEF.
  • Vor allem in der Politik sind mehr Frauen vertreten. In der Wirtschaft dagegen hat sich die Kluft zwischen den Geschlechtern vergrössert.
  • Im Ländervergleich schneiden Island, Norwegen, Finnland und Schweden am besten ab. Die Schweiz liegt punkto Geschlechterparität auf Platz 18.

Der Report misst die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern mit der Anzahl Jahren, die es dauert, bis diese Ungleichheit behoben ist. In dieser fiktiven Rechnung würde es aktuell 257 Jahre dauern, bis Männer und Frauen in der Wirtschaftswelt gleichgestellt sind. Im Vorjahr waren es noch 202 Jahre.

Als Gründe für das grosse Gefälle nennt der Bericht den nach wie vor geringen Anteil von Frauen im Management und in Führungspositionen. Zudem sind Frauen gerade in den Branchen untervertreten, in denen die Löhne zuletzt am stärksten gestiegen sind, etwa im Technologiebereich. Im Detailhandel oder im Büro arbeiten dagegen überdurchschnittlich viele Frauen – just in jenen Bereichen, die von der Automatisierung besonders stark tangiert werden.

Jährliche Rangliste des WEF

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Mann und Frau mit jeweiligen Symbolen
Legende:WEF

Der «Global Gender Gap Report», Link öffnet in einem neuen Fenster ist ein seit 2006 vom Weltwirtschaftsforum (WEF) erstellter Bericht, der die Gleichstellung der Frauen in mittlerweile 153 Ländern analysiert. Das WEF untersucht die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Politik und Gesundheit.

Der Mangel an Betreuungseinrichtungen für Kinder sowie der fehlende Zugang zu Kapital sind zudem zwei Faktoren, die sich bei Frauen negativ auf das selbstständige Unternehmertum auswirken.

Dass der Gender Report unter dem Strich gleichwohl eine leichte Verbesserung für die Frauen anzeigt, ist auf die Politik zurückzuführen. So beträgt der Frauenanteil in den Parlamenten aktuell 25.2 Prozent gegenüber 24.1 Prozent im Vorjahr. Noch stärker ist die Zunahme in den Regierungen: Der Anteil der Ministerinnen beträgt 24.1 Prozent. Im Vorjahr waren es 19 Prozent.

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